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Beat-Making

Wie du in 6 Schritten einen Lo-Fi-Hip-Hop-Beat baust

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Lo-Fi-Hip-Hop-Beats erzeugen eine nostalgische Stimmung, die sich perfekt zum Entspannen eignen.

Lo-Fi-Musik wird dank beliebten YouTube-Kanälen und trendigen Produzent*innen, die in ihren Heimstudios Musik machen, langsam aber sicher zum Mainstream.

Doch einen guten Lo-Fi-Sound auf die Beine zu stellen ist am Anfang gar nicht so leicht. Da es sich dabei um einen extrem spezifischen Stil und Sound handelt, muss man erst die nötigen Tricks und Griffe lernen.

Nichtsdestotrotz kannst du mit einer paar gängigen Produktionsverfahren auch deine eigenen Beats mit einem angenehmen Lo-Fi-Vibe versorgen.

In diesem Artikel schauen wir uns die Produktion eines Beats von lil soy sauce im Detail an, um zu erklären, wie man am besten einen Lo-Fi-Beat baut.

1. Benutze Noise-Loops für Textur und Ambiente

Beim Lo-Fi-Hip-Hop dreht sich alles um die staubige, verlebte Stimmung.

Eine der besten Arten, um diese Stimmung zu erzeugen, besteht darin, mit HIlfe von Rausch- und Lo-Fi-Samples mit viel Textur eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen.

Halte Ausschau nach außergewöhnlichen Arten von Rauschen, die für Details und Ambiente sorgen, ohne dem Rest in die Quere zu kommen.

Das Knistern von Schallplatten, analoges Rauschen und Aufnahmen aus deiner Umgebung sind z.B. tolle Optionen.

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Schichte sie mit Umgebungseffekten wie Delay und Hall und schon hast du eine diesige nostalgische Atmosphäre erzeugt, die deinem Hauptbeat Charakter verleiht.

2. Zerschneide und warpe harmonische Samples für den Hauptloop

Der Haupt-Hook deines Beats kann so ziemlich alles sein, doch ein effektiv zerschnittenes Sample ist ein gängiger Ausgangspunkt.

Gute Lo-Fi-Samples stammen häufig aus älteren Jazz-, Soul- und R&B-Stilen.


Die klassischen Instrumente, die in diesen Genres verwendet werden, erzeugen eine völlig neue Stimmung, wenn sie zerschnitten und gewarpt werden.

Insbesondere Klavier/E-Piano und Gitarre klingen toll, wenn sie zerschnitten und mit trällernden Effekten und Lo-Fi-Plugins bearbeitet werden.

Gute Lo-Fi-Samples stammen häufig aus älteren Jazz-, Soul- und R&B-Stilen.

Der Lo-Fi-Stil erlaubt es dir, deine Samples aggressiv zu warpen, ohne dass du dir dabei Sorgen machen musst, dass du damit den Sound zu stark veränderst.

Der Lo-Fi-Stil erlaubt es dir, deine Samples aggressiv zu warpen, ohne dass du dir dabei Sorgen machen musst, dass du damit den Sound zu stark veränderst.

Meistens verbessern die digitalen Artefakte, die durch die Veränderung der Tonhöhe und das Time-Stretching entstehen, den Lo-Fi-Ton des Sounds sogar eher noch.

Du kannst deine Samples direkt ins Raster warpen oder sie in MIDI-Noten zerschneiden und mit deinem MIDI-Controller spielen, um so den Old-School-Sampler-Effekt zu erzeugen.

3. Schichte Drums für eine außergewöhnliche Stimmung

Drums sind ein wesentlicher Bestandteil des Lo-Fi-Grooves. Doch ein einzelner Loop oder ein Sample reicht häufig nicht aus, um die komplexen Muster, die im Lo-Fi-Hip-Hop vorkommen, zu erzeugen.

Am besten schichtest du einen Haupt-Drum-Loop mit Percussions, die du manuell über deinen MIDI-Controller spielst.

So behältst du das natürliche Feeling bei, das entsteht, wenn mehrer Musiker*innen zusammen spielen.

Füge ein paar One-Shot-Percussion-Schläge ins Raster ein und schon hast du das Beste aus beiden Welten.

4. Schreibe deine eigenen Melodien

Da dein Beat schon über so viele Samples und Loops verfügt, kann ein Original-Part, den du mit einem Synthesizer oder Sampler spielst, viel bewirken.

Indem du eine Original-Melodie über den aus Samples erzeugten Loop legst, drückst du dem Beat deinen eigenen Stempel auf.

Indem du eine Original-Melodie über den aus Samples erzeugten Loop legst, drückst du dem Beat deinen eigenen Stempel auf.

Erschaffe deine Melodie mit einem interessanten Sound, der die Hörer*innen in Schach hält.

Sie kann so energetisch oder minimalistisch sein, wie du möchtest, solange sie einen netten Kontrast zu den melodischen und harmonischen Eigenschaften des Haupt-Samples bildet.

Scheue dich nicht davor, Instrumente wie die Snare und Hi-Hats zu verdoppeln, um so subtile Variationen im Timing und Muster zu erzeugen.

Ein interessanter Trick ist, die Gegenmelodie über mehrere Takte zu verteilen, um so narrative Phrasen zu erschaffen, die sich langsam über dem statischen Beat entfalten.

5. Baue eine Bassline, mit der du den Groove vorantreibst

Basslines im Lo-Fi-Hip-Hop tendieren dazu, aktiv und groovig zu sein.

Da so viele der anderen Elemente dazu dienen, um die Atmosphäre des Songs zu erzeugen, liegt es häufig am Bass, den Song voranzutreiben.

Daher kannst du dir den Bass im Lo-Fi-Hip-Hop schon fast wie eine weitere Gegenmelodie vorstellen.

Experimentiere mit Melodien, die die Akkorde im Hauptloop auf stilvolle und melodische Weise umreißen.

Je mehr Detail und Drama du hinzufügst, desto besser. Und du musst auch nicht unbedingt beim 808-Subbass bleiben.

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Du kannst auch einen schlagkräftigeren, exzentrischeren Bass mit einem eher elektrischen Klang benutzen.

6. Halte das Ganze mit Hilfe von Lo-Fi-Plugins zusammen

Ein toller Lo-Fi-Track klingt so, als wäre er über ein schmuddeliges Vintage-Kassetten-Laufwerk aufgenommen worden, und zwar mit genau der richtigen Menge von Zischen, Knistern, Verzerrung und Gleichlaufschwankung.

Lo-Fi-Plugins sind die beste Anlaufstelle für all diese Eigenschaften.



Lo-Fi für die Ewigkeit

Es ist leicht zu verstehen, warum Lo-Fi-Hip so viele treue Fans hat.

Die entspannten Grooves und diesigen Old-School-Texturen sind super angenehm.

Falls du es bis ans Ende dieses Tutorials geschafft hast, weißt du jetzt, wie du deinen eigenen nostalgischen Lo-Fi-Beat bauen kannst.

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