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Die 10 besten Drum-Patterns, die jede*r Produzent*in kennen sollte

Eine der wichtigsten Fähigkeiten beim Produzieren von Musik besteht darin zu wissen, wie man Drum-Patterns spielt und programmiert.

Die Fähigkeit, mit den beliebtesten und besten Drum-Patterns zu arbeiten, eröffnet einem nicht nur neue Stimmungen und Emotionen in der Musik, sondern hilft auch dabei, schneller neue Ideen zu entwickeln und Projekte zu starten.

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Doch welche sind die besten Drum-Patterns? Welche gängigen Drum-Patterns solltest du kennen? Und wie setzt du sie ein, um in deinen Produktionen Genregrenzen zu überwinden?

Hier sind die 10 besten Drum-Patterns, die derzeit heiß begehrt sind und die jede*r Produzent*in kennen sollte.

1. 4-to-the-floor

Den 4-to-the-floor-Rhythmus findet man überall. Es ist kein Zufall, dass es sich bei dem ersten Beat auf dieser Liste um das bekannteste Drum-Pattern in der Popmusik handelt.

Der von der Kickdrum gespielte 4/4-Takt, der diesem Pattern seinen Namen gibt, erzeugt einen unwiderstehlichen Groove in jedem Tempo. 4-to-the-floor ist vielfältig, tanzbar und ein gutes Fundament.

2. Der Trap-Beat

Keine Liste beliebter Drum-Patterns ist vollständig ohne den Trap-Beat – einem Drum-Pattern, das man heutzutage in so ziemlich allen Ecken der Charts findet (selbst im Country).

Bei circa 140 BPM schaffen die stark synkopierten Kicks Raum für unendliche Trap-Hi-Hat-Variationen.

Der Trap-Beat ist ein Drum-Pattern, das man heutzutage in so ziemlich allen Ecken der Charts findet.

Dieses Drum-Pattern ist die erste Anlaufstelle für stimmungsvollen Bombast und rollende Bewegung, die ideal zu melodischen Loops passt.

3. Der Bo-Diddley-Beat

Der Bo-Diddley-Beat, der (wie der Name verrät) von Bo Diddley erfunden wurde, verleiht Songs einen lebhaften Groove wie nur wenige andere Drum-Patterns.

Dieser einzigartige Beat ist ein 3/2-Takt, der aus der Afro-kubanischen Musik stammt. Der Bo-Diddley-Beat funktioniert am besten bei mittleren bis langsamem Tempo und verleiht Songs eine gewisse Retro-Stimmung sowie taumelndes Momentum.

4. Der Two-Beat

Der Two-Beat ist ein sehr direkter, schnörkelloser Beat, der am besten bei mittlerem bis hohem Tempo funktioniert. Das reduzierte Pattern versorgt deine Tracks mit einem treibenden, tanzbaren Puls. “Blinding Lights” von The Weekend ist ein super Beispiel für den Two-Beat.

Der Two-Beat ist ein sehr direkter, schnörkelloser Beat.

Entgegen seines Namens ist der Two-Beat eigentlich ein Beat. Der Name Two-Beat bezieht sich auf die Betonung des zweiten und vierten Taktschlags. Dieser minimale metronomische Marsch bietet dem Rest deines Tracks ausreichend Raum zum Atmen und gleichzeitig würzigen Drum-Antrieb.

5. Boom-Bap

Der Boom-Bap ist Kennzeichen des Goldenen Zeitalters des Hip-Hop. Damals gewann er dank des “Crate Diggings” und Samplings von Drum-Breaks von Vintage-Schallplatten an Bedeutung.

Das Boom-Bap-Pattern definiert sich durch ein Kick- und Snare-Pattern, das jeweils aus Sechzehntelnoten besteht, und einen mit Swing bearbeiteten Groove, der die Hörer*innen in den rohen Rhythmus hineinzieht.

Es ist keine Überraschung, dass zeitlose Boom-Bap-Patterns auch heute noch beliebt sind.

6. Dembow

Dembow gelangte dank des Tracks “Dem Bow” von Shabba Ranks zu Berühmtheit und liefert einen hypnotisierenden und tanzbaren Rhythmus, der auch heute noch beliebt ist. Er kommt u.a. in “Shape of You” von Ed Sheeran und “Despacito” vor.



Der Dem-Bow stützt sich zwei Dreier- und eine Zweiergruppe, um seinen bekannten Groove zu erzeugen, und funktioniert gut mit mittleren bis hohen Tempi, die durch simple und repetitive Melodien begleitet werden – super für Dance-Beats, die nicht auf den Backbeat angewiesen sind.

7. Impeach the President

Der berühmte Drum-Break tauchte als erstes im gleichnamigen Song der Honeydrippers auf. Er wird häufig von Schlagzeuger*innen und Percussion-Enthusiast*innen als eines der besten Drum-Patterns bezeichnet, das jemals geschrieben wurde.


Im Impeach-the-President-Pattern werden zu gleichen Teilen Textur, Swing und Synkopierung gemischt. Es funktioniert in diversen Tempi.

Berühmte Musiker*innen wie Billie Eilish und Alanis Morissette haben diesen Beat auf großartige Weise eingesetzt. Auch wenn er in den 70ern geschrieben wurde – er funktioniert auch heute noch überall in der Popmusik. Ist er vielleicht… der perfekte Beat?

8. Iconic Eighths

Unumstritten einer der groovigsten Grooves, zu dem man jemals grooven konnte – Iconic Eighths setzt Synkopierung auf meisterhafte Weise ein, um sowohl Raum als auch Antizipation in einem simplen Drum-Pattern zu erzeugen.

Es verleiht deinem Track eine fröhliche Stimmung und erweckt das ansteckende Bedürfnis, beim Zuhören mit dem Kopf zu wippen. Fantastisch, falls du auf der Suche nach einem Ohrwurm-Element für deinen nächsten Track bist.

9. 12/8-Takt

Im Zusammenhang mit Drum-Patterns denkt man nicht gerade häufig an Emotionen. Dieses Thema ist normalerweise dem Gesang oder der Melodie vorbehalten, die direkt ans Herz gehen. Doch der 12/8-Takt verleiht deinen Drums Emotionen.

Der 12/8-Takt ist ein Bestandteil der besten Balladen und wie der Name ankündigt, fühlt man tatsächlich alle zwölf Achtelnoten. Je langsamer das Tempo, desto besser. Probier’s nächstes Mal mit dem 12/8-Takt, wenn du einen epischen Schmachtfetzen oder eine innige Hymne schreiben willst.

10. Swing

Das Swing-Drum-Pattern kommt besonders im Jazz und Blues vor und versorgt deine Tracks mit einem starken, treibenden Rhythmus.

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Das unverwechselbare Swing-Gefühl entsteht dadurch, dass die mittlere Triole entfernt wird, wodurch das Pattern ein rollenden Effekt bekommt. Es stammt zwar aus dem Jazz und Blues, doch Swing funktioniert in einer großen Bandbreite an Tempi und findet sich in vielen Genres, da er für Momentum und Groove sorgt.

Drum-Pattern-Erkennung

Indem du dein Drum-Pattern-Repertoire erweiterst, kannst du neue Pfade für deine Produktionen entdecken und im Studio effektiver vorgehen, wenn es darum geht, deine Projekte mit Drums zu versorgen.

Die 10 besten und beliebtesten Drum-Patterns sind ein toller Ausgangspunkt, doch du solltest keine Angst davor haben, deine eigenen Variationen zu erstellen und auch weniger bekannte Drum-Patterns zu erkunden.

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