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Musik-Ausrüstung

Holst du das Meiste aus deiner DAW heraus?

Holst du das Meiste aus deiner DAW heraus?

Software für die Musikproduktion ist nur so gut, wie du sie machst.

Deine DAW (digital audio workstation) ist ein Werkzeug, genauso wie ein Hammer oder eine Säge. Hämmer hauen nicht die Nägel für dich in die Wand, genauso wenig wie Sägen automatisch dein Holz zersägen.

Werkzeuge müssen korrekt eingesetzt werden, damit sie richtig funktionieren. Und je cleverer du sie einsetzt, desto besser erledigen sie den Job.

Holst du das Meiste aus deiner DAW heraus? Natürlich.

Doch nur um ganz sicher zu gehen, kommen hier 9 Tipps, die dir dabei helfen, deine DAW zur Hochform auflaufen zu lassen.

1. Lies dir die Anleitung durch

Wir alle kennen das Problem – man freut sich riesig, weil man sich gerade eine neue Software angeschafft hat, installiert sie und fängt dann sofort an, wild an diversen Reglern rumzudrehen, ohne vorher die Anleitung gelesen zu haben.

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Versteh mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan des Experimentierens und mag autodidaktische Vorgehensweisen. Doch wenn du die Anleitung liest, erhältst du ein paar Insider-Informationen, die man ansonsten leicht übersieht.

Und immerhin stammt die Anleitung aus einer extrem zuverlässigen Quelle – den Leuten, die die Software entwickelt haben. Ich weiß ja nicht, wie’s dir geht, aber ich interessiere mich stark dafür, was die so zu sagen haben.

2. Wähle deine persönliche DAW

Es gibt unfassbar viel Musik-Software da draußen. Dabei solltest du dich nicht fragen, welche die beste DAW ist, sondern welche die beste DAW für DICH ist.

Recherchiere gründlich und lade kostenlose Testversionen herunter, um ein paar DAWs probezufahren.

Deine DAW sollte sich natürlich für dich anfühlen.

Du solltest stets beachten, was du von einer DAW brauchst, und basierend darauf deine Aufnahme-Software auswählen.

Stell dir vor, was du produzieren willst. Welche DAW hilft dir am besten dabei, diese Vorstellung in die Tat umzusetzen? Manche DAWs sind komplizierter als andere, weshalb du diejenige auswählen solltest, die deinem Kompetenzniveau entspricht.

3. Füge ständing Add-ons hinzu

Sämtliche Add-ons, die den Arbeitsablauf in deiner DAW vereinfachen, sind eine gute Sache. Der Export-Ordner von LANDR ist da das perfekte Beispiel.

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Durch ihn kannst du das Mastering direkt in deinen kreativen Prozess integrieren. Lege als Zielort für deine DAW-Exporte einfach den LANDR Export-Ordner fest und schon mastert LANDR automatisch alles, was du exportierst.

Manche Dinge sind einfach, manche sind simpel. Der Export-Ordner von LANDR ist beides. Füge ihn deiner DAW hinzu, um im Handumdrehen 1A klingende Tracks zu erhalten.

4. Ziehe ein paar Vorlagen in Erwägung

Vorlagen sind ein praktisches Helferlein, mache daher Gebrauch von ihnen. Die meisten DAWs verfügen über eine Vorlage-Funktion, anhand derer du deine Session basierend auf dem, was du machst, einrichten kannst.

DAWs haben eingebaute Vorlagen, die meistens auf Genres basieren, doch du solltest auch deine eigenen Vorlagen erstellen.

So kannst du deine DAW wunderbar deinem Geschmack anpassen.

Wenn du ein tolles Setup in deiner DAW findest, lohnt es sich, es zu speichern.

Indem du Vorlagen benutzt, bist du das nächste Mal, wenn du eine Idee schnell umsetzen musst, sofort bereit.

5. Drei Partien sind besser als zwei

DAWs verfügen bereits über viele Instrumente, Loops und Sounds, doch da muss der Spaß noch lange nicht aufhören. Die meisten DAWs unterstützen Instrumente-Plugins und Samples von Drittanbietern.

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Das bedeutet, dass du so viele VST-Plugins und kostenlose Sample-Packs herunterladen kannst, wie du willst. Füge sie deiner DAW hinzu, um noch mehr aus deiner Software herauszuholen.

Sie sind ein super Weg, um deine DAW noch weiter aufzupeppen. Außerdem liefern sie dir ein wenig Inspiration für dein nächstes Projekt.

6. Ignoriere die Regeln und experimentiere

Musik hat sich nicht zu dem entwickelt, was sie heute ist, weil alle stets die Regeln befolgt haben, sondern weil die Regeln gebrochen wurden.

Nutze deine Produktionssoftware auf kreative Weise.

Tanze zu der Musik deines eigenen Drum-Loops.

Treibe deine Aufnahme-Software an die Grenzen. Und dann darüber hinaus.

Du holst das Meiste aus deiner DAW heraus, indem du experimentierst. Wie willst du wissen, was deine DAW alles kann, wenn du es nie ausprobierst?

7. Es ist nie langweilig, neues Terrain zu erkunden

Die meisten DAWs sind massiv, was bedeutet, dass du erstmal viel erkunden musst. Also mache es auch.

Du solltest deine DAW in- und auswendig kennen.

Vielleicht findest du nicht sofort etwas Neues oder Nützliches, doch wenn du alles lernst, was du wissen musst, bist du für jedes Szenario ausgestattet.

DAWs bieten unendliche Möglichkeiten. Erkunde sie und lerne jeden Tag etwas Neues.

8. Schnell ist schnieke

DAWs verschlingen viel Energien, was dazu führen kann, dass dein Computer um einiges langsamer läuft.

Und ein langsamer Computer führt wiederum dazu, dass deine Studiozeit weniger produktiv ist. Uncool.

Sorge daher dafür, dass du alles in deiner Macht stehende tust, um deine CPU-Belastung zu reduzieren. Du weißt nicht genau wie?

Keine Sorge, hier ist eine hilfreiche Anleitung zur Reduzierung der CPU-Belastung, während du in deiner DAW zugange bist.

9. Gute Organisation ist die halbe Miete

DAWs funktionieren besser, wenn sie ordentlich sind, das ist eine Tatsache. Halte deine DAW daher sauber und organisiere sie richtig.

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Markiere deine Spuren in unterschiedlichen Farben, um dich besser zurecht zu finden. Halte jeden Mix und jedes Projekt aufgeräumt. Benenne alle Ordner ordentlich. Kennzeichne alles auf korrekte und verständliche Weise.

Du wirst dir später danken, wenn du die ‘Ober-Hammer Bassline’ suchst und sie ‘Ober-Hammer Bassline’ genannt hast.

Dank sei der DAW

Musikmachen macht Spaß. Du solltest stets dafür sorgen, dass es sich wie ein wohltuender Kururlaub anfühlt. Wenn du jedes Mal gefrustet bist, sobald du deine DAW öffnest, ist es wahrscheinlich an der Zeit, ein paar Dinge zu ändern.

Die hier genannten Tipps helfen dir dabei, das Meiste aus deiner DAW herauszuholen. Und vergiss nicht: Alles, was du in deiner DAW produzierst, ist nur dann komplett, wenn du es gemastert hast.

Teile uns mit, wie du das Meiste aus deiner Software herausholst, wir freuen uns immer über heiße Tipps.

Lass deine DAW zur Hochform auflaufen.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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