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Abmischung & Mastering

5 Fehler, die du machst, wenn du deine eigene Musik masterst

5 Fehler, die du machst, wenn du deine eigene Musik masterst

Jeder Song braucht gutes Mastering.

Es ist einer der wesentlichen Prozesse der Musikproduktion, der deiner Arbeit ihr Finish verpasst und deine Songs auf die Veröffentlichung vorbereitet.

Doch Mastering ist noch mehr als das. Es ist eine komplizierte technische Leistung, hinter der mehr steckt, als du vielleicht denkst.

Daher verlangen professionelle Mastering-Ingenieur*innen ziemlich viel Geld, um an einem Projekt zu arbeiten.

Da dieser schwierige und teure Prozess so wichtig ist, ist es verlockend, das Ganze einfach selbst in die Hand zu nehmen.

Doch kannst du deine Musik selbst mastern? Mit der richtigen Herangehensweise ist das durchaus möglich, doch häufig kann das Mastern auf eigene Faust mehr Schaden anrichten als Gutes tun.

In diesem Artikel zeige ich dir die 5 Fehler, die Anfänger*innen – und oft auch fortgeschrittene Produzent*innen – am häufigsten machen, wenn sie ihre Musik selbst mastern.

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Dann legen wir mal los.

1. Du machst deine Musik zu leise

Lautstärke ist ein wichtiger Aspekt beim Mastering.

Die Musik, die du produzierst, muss laut genug sein, um mit professionellen Veröffentlichungen auf Spotify und Apple Music mithalten zu können.

Große Labels mit viel Geld engagieren extrem gute Mastering-Ingenieur*innen, die dafür sorgen, dass ihre Veröffentlichungen laut, ausdrucksstark und professionell klingen.

Das ist einer der Gründe dafür, warum professionell produzierte Tracks den Rundfunk dominieren und auf Playlisten gut abschneiden.

Doch wenn du alleine arbeitest, woher weißt du dann, wie laut du deine Tracks machen musst? Weißt du überhaupt, wie man einem Track korrekt den nötigen Pegel verschafft?

Große Labels mit viel Geld engagieren extrem gute Mastering-Ingenieur*innen, die dafür sorgen, dass ihre Veröffentlichungen laut, ausdrucksstark und professionell klingen.

Wenn du nicht weißt, was du tust, kann es gut sein, dass du weder weißt, welchen Wert du anzielen musst, noch wie du ihn misst.

Das bedeutet häufig, dass deine Bemühungen zu kurz greifen.

Wenn dein gemasterter Track zu leise ist, fehlt ihm die Kühnheit und Autorität, über die ein professionell gemasterter Song verfügt, und kann dementsprechend auf einer Playliste schlecht mithalten.

2. Du machst deine Musik zu laut

Wenn du dir Sorgen darum machst, dass dein Master eventuell zu leise sein könnte, passiert es schnell, dass du in die andere Richtung übers Ziel hinausschießt.

Ein zu lauter Master ist genauso schlimm wie ein zu leiser Master.

Lautstärke erfordert eine feine Balance. Wenn du es zu weit treibst, kann das zu allen möglichen Arten von Problemen führen.

Die größte Gefahr ist Übersteuerung. Dieses Phänomen tritt auf, wenn die Pegel deines Songs das maximale Limit überschreiten.


Die lautesten Teile deiner Wellenform werden so beim Limit abrupt abgeschnitten. Sämtliche Informationen in diesem Bereich gehen somit verloren.

Lautstärke erfordert eine feine Balance. Wenn du es zu weit treibst, kann das zu allen möglichen Arten von Problemen führen.

Sind diese Details aufgrund der Übersteuerung erstmal verloren, bekommst du sie nie wieder zurück, selbst wenn du die Lautstärke deiner Lautsprecher ganz nach unten regelst.

Während des Masterings ist es nicht immer einfach, dieses Problem zu vermeiden. Wenn man die Pegel nahe an den Maximalwert bringt, übersieht man leicht Probleme, die zur Übersteuerung führen können.

Es kann sein, dass du deine Meter aufmerksam beobachtest und trotzdem aus Versehen Spitzen zwischen Samples erzeugst, die dir erst nach dem Exportieren auffallen.

3. Du komprimierst deine Musik zu Tode

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Sofern du dich mit den einschlägigen Produktionsverfahren auskennst, weißt du wahrscheinlich, wie du mit Lautstärke und Dynamikumfang umgehen musst.

Und sofern du bereits versucht hast, selbst deine Musik zu mastern, hast du wahrscheinlich bereits mit Limitern experimentiert.

Kompressoren und Limiter sind die üblichen Tools, mit deren Hilfe Ingenieur*innen den Dynamikumfang reduzieren und die Pegel auf das für die Veröffentlichung nötige Niveau anheben.

Die Grundlagen der Reduzierung des Dynamikumfangs wirken einfach genug, doch wenn es ans Mastering geht, nimmt dieses Verfahren die Form einer subtilen Kunst an.

Die für einen lauten Master nötige Menge an Kompression ist enorm. Diese so anzuwenden, dass dein Song trotzdem lebhaft und musikalisch klingt, ist einfacher gesagt als getan.


Falls du gerade erst mit der Kompression angefangen hast oder sie noch nicht komplett verstehst, ist es eher unwahrscheinlich, dass du den Gain ausreichend reduzieren kannst, um einen lauten Master zu bekommen, ohne dabei Schaden anzurichten.

Die Grundlagen der Reduzierung des Dynamikumfangs wirken einfach genug, doch wenn es ans Mastering geht, nimmt dieses Verfahren die Form einer subtilen Kunst an.

Ein überkomprimierter Master klingt flach, leblos und langweilig. Und selbst wenn du den Pegel deines Songs auf ein gesundes Niveau gebracht hast, kann es sein, dass du dabei deinen Song zu Tode komprimiert hast.

Schlecht angewandte Kompression ist eines der auffälligsten Anzeichen dafür, dass ein Song von einer/einem unerfahrenen Ingenieur*in gemastert wurde.

4. Dein EQing sorgt dafür, dass dein Mix zu beengt klingt

Kompression ist wichtig, doch EQ ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Mixing- oder Mastering-Kette.

Das EQing, das beim Mastering eingesetzt wird, unterscheidet sich von dem EQing, das du beim Mischen anwendest. Wenn du einen Prozess auf deine gesamte Signalkette anwendest, beeinflusst das jedes einzelne Element in deinem Mix.

Es ist extrem schwierig, breites EQing in diesem Stil korrekt anzuwenden. Wenn du zu weit in eine Richtung gehst, kannst du den Mix komplett aus dem Gleichgewicht bringen.

Professionelle Mastering-Ingenieur*innen setzen extrem teures Equipment ein, um die Frequenzen ihres gesamten Mixes zu analysieren.

Damit meine ich Lautsprecher, die so viel kosten wie ein neues Auto, und Räume zum Anhören mit absolut perfekter Akustik.

So bekommen sie die unfassbaren Erweiterungen im hohen und tiefen Frequenzbereich, die man in den meisten professionell produzierten Tracks hört.

Wenn du einen Prozess auf deine gesamte Signalkette anwendest, beeinflusst das jedes einzelne Element in deinem Mix.

Du kannst versuchen, die gleichen Ergebnisse mit deinen EQ-Plugins zu erzielen, doch das ist extrem schwierig, ohne dass der Mix am Ende schrill oder dröhnend klingt.

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Außerdem kann das Verändern des EQs auf diese Art die anderen Prozesse in deiner Master-Kette auf eine Weise beeinflussen, die du nicht vorhersehen kannst.

Ein sanfter Boost im unteren Frequenzbereich kann z.B. verändern, wie deine Gain-Reduktion reagiert und somit den Headroom auf dem Master-Bus dezimieren.

Bei so vielen Gefahrenzonen ist es wahrscheinlich, dass ein Master, den du selbst erstellst, beengt klingt, zu schwer im mittleren Frequenzbereich ist und über mittlere und hohe Frequenzen verfügt, die schrill klingen und extrem begrenzt sind.

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5. Du verpfuschst das Stereobild

Alle wollen einen Track, der breit und tief ist und alle Sinne anspricht.

Es ist nicht einfach, das breite und detaillierte Stereobild zu erstellen, das du dir wünschst – insbesondere nicht in der Mastering-Phase.

Die Stereo-Informationen in deinem Mix spielen eine wichtige Rolle im Hinblick darauf, wie er sich in diversen Umgebungen anhören wird.

Denke an die verschiedenen Orte, an denen Leute sich deine Musik anhören können.

Vielleicht hören sie sich deine Songs auf Kopfhörern an, im Auto, über Bluetooth-Lautsprecher, oder sogar über ihr Handy.

Jede Umgebung stellt unterschiedliche Anforderungen an deinen Master. Wie kannst du sicherstellen, dass dein Track auf iPhone-Lautsprechern genauso groß und fesselnd klingt wie auf hochwertigen Kopfhörern?


Ein gutes Stereobild ist ein Teil des Puzzles. Jedes Lautsprechersystem, dessen linker und rechter Kanal nah beieinander liegen – wie bei einem Laptop oder Bluetooth-Lautsprecher – verfügt von Natur aus über ein enges Stereofeld.

Falls die Informationen aus dem linken und rechten Ende deines Mixes kollidieren, kann es auf diesen engen Wiedergabe-Systemen zu destruktiver Interferenz kommen.

Denke an die verschiedenen Orte, an denen Leute sich deine Musik anhören können.

Das kann passieren, wenn du es mit Stereoquellen oder Effekten wie Chorus oder Verbreiterung zu weit getrieben hast.

Wenn du diese empfindlichen Stereo-Informationen falsch behandelst, kann es passieren, dass dein Master in sich zusammenfällt und du dadurch eine wichtige Gelegenheit verpasst, dir die Aufmerksamkeit einer Person zu sichern, die sich Musik über ein solches System anhört.

Wie du deine Musik selbst masterst

Bei all diesen Herausforderungen, denen man sich stellen muss, magst du vielleicht denken, dass es unmöglich ist, selbst einen guten Master zu erstellen.

Zum Glück gibt es eine tolle Lösung: durch KI betriebenes Online-Mastering. Das Mastering von LANDR kümmert sich um alle komplizierten technischen Details und liefert dir jedes Mal einen tollen Master.

Mit Hilfe von Intensitäten, Mastering-Stilen und Referenz-Mastering kannst du deinen Master personalisieren, ohne dich in komplexe Plugins einarbeiten zu müssen.

Außerdem liefert dir LANDRs Drag-and-Drop-Workflow umgehende Ergebnisse und unbegrenztes Remastering.

Falls du mit den in diesem Artikel vorgestellten Fehlern haperst, hilft dir das Mastering von LANDR dabei, diese gängigen Probleme zu vermeiden und dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt – deine Musik.

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