Wie man in 10 Schritten ein Album veröffentlicht: Die Checkliste für den Vertrieb

DistributionMusik-Ausrüstung
Wie man in 10 Schritten ein Album veröffentlicht: Die Checkliste für den Vertrieb

Erhalte schnellen, aufschlussreichen Support sowie Werbetipps, Tools und Tricks sowie den Vertrieb an über 100 Musik-Streaming-Plattformen, wenn du deine Tracks mit LANDR veröffentlichst. Veröffentliche einen Track.

Eine Single oder ein Album zu veröffentlichen ist eine ziemlich große Nummer. Daher solltest du es richtig angehen.

Du hast wochen-, monate- oder sogar jahrelang daran gearbeitet und der Release steht kurz bevor. Der Moment des Release sollte ein fröhlicher und nicht durch Angst und Stress getrübter sein. Der eigentliche Release deines Albums mag zwar eine große Nummer sein, zu wissen, wie man ein Album richtig veröffentlicht hingegen weniger…

Sobald du ein paar grundlegende Aspekte richtig verstanden hast, ist das Veröffentlichen genauso freudebringend wie die Fertigstellung eines Songs – eben so, wie es sein wollte!

Es ist jedoch nicht immer einfach zu wissen, wo man anfangen soll, was man braucht und wie man es bekommt.

Insbesondere wenn man den perfekten Release fur die clevere digitale Distribution erstellen willst – immerhin der wichtigsten Anlaufstelle, wenn man als MusikerIn heutzutage gehört werden will.

Wie man in 10 Schritten ein Album veröffentlicht

Daher haben wir eine Release-Checkliste, um dir dabei zu helfen, wieder mit Spaß an’s Veröffentlichen deiner Musik heranzugehen. Im Folgenden findest du alles, was du auf der Liste abhaken musst, um dein nächstes Projekt mit mehr positiver Energie und weniger Stress zu veröffentlichen.

1. Finde das richtige Cover

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0000_Album-Art.jpg

Das Cover ist nach wie vor wichtig. Lass’ dir von niemandem etwas Anderes erzählen!

Wir haben in einem anderen Post bereits über die Wichtigkeit des Cover in der heutigen Musikbranche geschrieben. Die Moral von der Geschicht’? Cover spielen nach wie vor eine wichtige Rolle für deine Musik.

Im Grunde genommen ist es auf digitalen Plattformen und in Online-Shops, auf denen alle Alben im gleichen Format und in der gleichen Schriftart anzeigen, häufig das einzige visuelle Element, das du komplett kontrollieren kannst. Daher ist das Cover so wichtig!

Sowohl deine Musik als auch das Cover, das du für sie wählst, ist Kunst – du solltest für beides deine Kreativität zu Hochformen auflaufen lassen.

Wie man gute Cover findet

Das richtige Cover zu finden ist nicht immer leicht. Am besten ist es, du arbeitest mit Leuten aus deinem Netzwerk zusammen oder du kreierst es selbst.

Es ist auch recht gängig, sich an KünstlerInnen zu wenden. Indem du für dein Cover mit jemandem zusammenarbeitest, kannst du so dein Album mit jemandem cross-promoten, die oder der deine Vision teilt.

Sobald du ein paar grundlegende Aspekte richtig verstanden hast, ist das Veröffentlichen genauso freudebringend wie die Fertigstellung eines Songs – eben so, wie es sein wollte!

Bildende KünstlerInnen erstellen haufig Album-Cover. The Caretaker z.B. benutzt Gemälde von Ivan Seal für seine Cover.

Sigur Ros haben ein Foto von Ryan Mcginley für eines ihrer Cover benutzt. Und wie die meisten wissen, hat Kanye West, nachdem die erste Wahl für sein Album-Cover verboten wurde, zwei verschiedene Gemälde von George Condo verwendet.

All diese Beispiele zeigen, dass die Zusammenarbeit von KünstlerInnen und MusikerInnen sehr fruchtbar sein kann. Das sollte auch für dein Cover gelten.

Egal, ob du dein Cover selbst gestaltest oder jemandem aus deinem Netzwerk findest, die oder der das für dich übernimmt, es sollte die Inspiration, die zur Entstehung des Albums geführt hat, repräsentieren.

Investiere ein wenig

Das Cover bietet eine gute Möglichkeit, um ein wenig Geld in dein Projekt zu investieren. Etwa indem du jemandem eine Gebühr für ihr oder sein Gemälde bezahlst, eine/n FotografIn engagierst, die oder der Bilder von deiner Band macht, oder ein wenig Geld ausgibst, damit das Cover am Ende so aussieht, wie du es gerne hättest.

Oder du machst es wie Future und hältst auf Shutterstock Ausschau nach dem perfekten Cover – ganz so, wie es am besten für dich funktioniert!

Solange du dir darüber im Klaren bist, wie wichtig das Cover ist, ist alles in Ordnung.

Besorge dir das richtige Format für dein Album-Cover

Es geht nicht nur darum, welches Bild du auswählst, sondern du musst dir auch Gedanken über das Format machen.

Jede digitale Plattform und jeder Online-Shop hat andere Regeln, was die Bildgröße anbelangt. Wenn du dich jedoch an diese Regeln hältst, sollte mit dem Release nichts schieflaufen.

Die Anforderungen für das Cover sind:

  • Ein Quadrat

Du musst nicht dein Geodreieck zucken, um herauszufinden, was ein perfektes Quadrat ist. Alle vier Seiten sind gleichlang.

  • Mindestens 1400 x 1400 Pixel

Die Mindestgröße deines Bildes muss 1400 x 1400 Pixel betragen. Der Trick dabei ist, von Anfang an eine großes Bild zu benutzen. Die meisten AnbieterInnen digitaler Distribution passen dein Bild der richtigen Größe an, sofern du mit der richtigen Größe anfängst.

Daher ist es wichtig, von Anfang an die richtige Größe zu haben.

Wenn du von Anfang an ein großes, unkomprimiertes Bild hast, sollte es während der Größenanpassung keine Probleme wie Verpixelung geben. Falls es doch zur Verpixelung kommen sollte, solltest du dir eventuell ein neues Bild besorgen, mit dem du dein Album veröffentlichen kannst. Vorauszuplanen kann an dieser Stelle sehr hilfreich sein.

  • Keine URLs hinzufügen

Es gibt viel bessere Stellen, an denen du deine Musik promoten kannst, als auf deinem Cover. Lasse die URLs weg. Je nach Plattform kannst du meistens irgendwo auf deinen Website verlinken.

Dein Cover sollte dementsprechend keine URLs enthalten.

  • Keine Social-MEdia-Logos
  • Keine Verweise auf Marken
  • Keine pornografischen Bilder
  • Entweder JPG- oder PNG-Format
  • Mindestens 72 DPI

Wenn du dich an diese Kriterien hältst, bist du bereit für den Release Builder.
Und wenn du mit der gleichen Kreativität an die Wahl deines Covers herangehst wie an das Produzieren deines Albums, dann ist deine Musik überall gut repräsentiert, egal, wo du sie hinschickst.

2. Lege deine Tracktitel fest und bleibe dabei

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0001_Tracklist.jpg

Genau wie dein Cover sind auch deine Tracktitel wichtige Bedeutungsträger in Hinblick auf deinen Sound. Sie sind Teil dessen, was du auf den digitalen Plattformen kontrollieren kannst.

Doch das ist nur ein Aspekt, denn Tracktitel stellen auch wichtige Metadaten bereit.
Ziemlich staubiges Wort, ich weiß. Nichtsdestotrotz sind Metadaten dafür verantwortlich, dass deine Musik im Netz auffindbar ist – insbesondere in Online-Musikshops.

Es gilt, ein paar Dinge zu vermeiden, wenn du deine Tracktitel eingibst. Am besten ist es, du gibst nur den Tracktitel und nichts Anderes ein, so minimierst du das Risiko, dass dein Track abgelehnt wird.

Sobald du deinen Tracktiteln mehr Informationen hinzufügst, kann es zu Problemen kommen.

Hier ein paar DOs und DONTs, auf die es in Hinblick auf deine Tracktitel zu achten gilt:

  • Du solltest nicht das Release-Datum hinzufügen
  • Du solltest nicht das Release-Format – wie Album oder EP – hinzufügen
  • Du solltest keine Suchbegriffe wie “Pop-Punk” oder “lo-fi House” hinzufügen
  • Du solltest überprüfen, dass alles richtig geschrieben ist!
  • Du solltest den Tracktitel so eingeben, wie du willst, dass er in den Online-Shops erscheint
  • Behalte während des gesamten Release überall die gleiche Formatierung bei

Du solltest es vermeiden, deine Tracks ‘Track 1, Track 2, Track 3 etc.‘ zu nennen. Das Gleiche gilt für ‘Ohne Titel‘. o verlieren sich deine Tracks schnell auf den größeren Streaming-Plattformen, wo dein Song einer unter vielen – häufig mit einzigartigen Titeln – ist. Falls es Probleme mit deinen Titeln gibt, kann das den Release in den Online-Shops hinauszögern, und die Titel im Nachhinein zu ändern, kann ziemlich verflixt sein.

Du solltest alles zweimal überprüfen und dafür nur einmal veröffentlichen.

Indem du dein Projekt korrekt betitelst und auf die Metadaten achtest, ersparst du dir Verwirrung und Frustration später im Prozess.

3. Lege den Titel deines Projekts fest und bleibe dabei

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0002_Project-Title.jpg

Wie du selbst wissen wirst, ist der Titel deiner EP, deiner Single oder deines Albums wichtig.

Falls du Schwierigkeiten hast, einen Titel zu wählen, dann versuche das Ganze genauso kreativ anzugehen wie die Produktion deiner Musik.

Am Ende des Tages ist Musik Sprache. Versuche daher, deine Musik in die Sprache, die du dir für deinen Albumtitel vorstellst, und mache von dort aus weiter.

Du hast Lyrics? Umso besser. Durchforste sie, um die Rosinen herauszupicken, und baue deinen Albumtitel darauf auf. Falls du dann immer noch nicht weiterkommst, gibt es ja zum Glück noch Dadaistische Dichtung.

Formatierung des Titels

Wenn du deinen Titel dann gefunden hast, musst du dich um die Formatierung kümmern. Die Formatierung deiner Titel kann je nach Release variieren.

Ich betone noch mal: Jeder Online-Musikshop hat seine eigenen Richtlinien, was die Betitelung angeht. Der stilistische Leitfaden vom iTunes Store ist eine super Hilfe, wenn es darum geht, deine Titel zu formatieren.

Die die Wörter, die deine Musik begleiten, haben auf Online-Musikshops mehr Gewicht denn je, da alle Albumtitel je nach Shop in der exakt gleichen Farbe und Schriftart angezeigt werden.

Zum Beispiel: Auf Spotify werden alle Albumtitel in der Schriftart Spotify Circular angezeigt, auf Google Play in Roboto usw.

Behalte daher immer im Hinterkopf, dass der Albumtitel deine Chance darstellt, das zu kontrollieren, was du aussagen willst, auch wenn du nicht beeinflussen kannst, in welcher Schriftart es angezeigt wird.

4. Finde deine perfekten Genre und Subgenre

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0003_Genres.jpg

In einer perfekten Welt würden wir schlicht ohne Genre auskommen und einfach alle nur Musik machen.

Aber im Zeitalter von Streaming und Onlineshops, die ihren KundInnen genau das liefern wollen, wonach es ihnen verlangt, sind Genre wichtiger als jemals zuvor.

Genre sorgen dafür, dass du zu finden bist. Und Subgenre sorgen dafür, dass du noch einfacher zu finden bist.

Online-Musikshops sind traditionellen Plattenladen im Grunde ähnlicher als man denkt. Deine Genre-Metadaten sorgen dafür, dass dein Album in den richtigen “Behälter” kommt, sodass Suchende es schneller finden als wenn sie durch eine unbeschriftete Kiste im Keller wühlen (was jedoch auch Spaß macht).

Genre sorgen dafür, dass deine Musik zu finden bist. Und Subgenre sorgen dafür, dass du noch einfacher zu finden bist.

Das Genre-Tagging spielt auch eine Rolle in Hinblick auf Playlists. Wenn jemand eine Playlist in einem bestimmten Genre erstellen will und daher auf der Suche nach guter Musik ist, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die Person sich nach dem Genre- oder Subgenre-Tag richtet.

Wenn deine Musik nicht entsprechend getaggt ist, findet die Person dich nicht und dein Track kommt nicht auf die Playlist, so einfach ist das. Bei der Auswahl der Genre und Subgenre für dein Projekt gibt es ein paar Sachen, die hilfreich sein können:

Bleibe deinem Sound treu

Sofern es Sinn ergibt, solltest du versuchen, dem Genre, an dem du am meisten interessiert bist, treu zu bleiben. Wenn du ein Pop-Album gemacht hast, das leichte Punk-Einflüsse aufweist, solltest du nicht plötzlich alle deine Tags auf Punk umstellen.

Dafür sind Subgenre da. Versuche, mit deinem Hauptgenre so nah am Kern deines Sounds zu bleiben wie möglich.

Widerstehe dem Witz-Genre

Ich weiß, es macht Spaß, dein Album mit Twee Popzu taggen, wenn es sich in Wahrheit um Metal handelt.

Du revoltierst gegen die Einordnung in ein Genre, denn deine musikalische Vision lässt sich nicht in eine Schublade packen. Aber glaube mir, du solltest dem Ganzen widerstehen.

Algorithmen gehen fast immer über das von dir festgelegte Genre, wenn sie Suchergebnisse ausspucken und potentiellen Fans deine Musik empfehlen.

Wenn deine Musik nicht das Genre liefert, das sie verspricht, dann rate mal, was passiert? Genau, es verliert sich in den musikalischen Tiefen und gerät schnell in Vergessenheit.

Es sei denn du hast eine riesige Grassroot-Gefolgschaft, die sich so oder so Zeit nehmen wird, deine Musik zu finden, solltest du beim korrekten Genre bleiben, um so denjenigen, die sie finden wollen, diesen Schritt zu erleichtern.

Nutze Subgenre, um neue Nischen zu erkunden

Es gibt Unmengen von Genre und Subgenre in den großen Online-Musikshops. Alleine Spotify erkennt fast 1.000 Genre an.

Es mag dir entmutigend und unnötig vorkommen, aber all diese kleinen Nischen sind genau genommen gut für dich und deine Musik.

Tagge deine Musik entsprechend und hol’ dir ein paar neue Fans!

Warum? Weil sie dir die Möglichkeit eröffnen, deine Musik dort zu platzieren, wo sie hingehört, und an diejenigen zu liefern, die sie hören wollen.

Informiere dich, bevor du ein Subgenre wählst. Schau dir ein paar der Nischen an, über die jeder Shop verfugt. Wer weiß, vielleicht passt deine Musik perfekt in ein Genre, von dem du noch nie zuvor gehört hast.

Falls dem so ist, klasse! Tagge sie dementsprechend und hol’ dir ein paar neue Fans!

5. Sind alle Mitwirkenden enthalten?

Einer der besten Wege, gut Musik zu machen, besteht in der Zusammenarbeit mit anderen. Das ist der Grund, warum wir LANDR mir Funktionen für die musikalische Zusammenarbeit ausgestattet haben – so kannst du leichter auf die beste Art und Weise die beste Musik machen.

Ein Release ist der beste Zeitpunkt, um diese Zusammenarbeit zu zelebrieren. Und das machst du am besten, indem du Mitwirkende in deinem Release erwähnst.

Falls du dir nicht sicher bist, ob du jemand als Mitwirkende/e an deinem Track erwähnt werden sollte, ist es am besten, das Ganze mit der oder dem Mitwirkenden zu besprechen, um so sicherzustellen, dass ihr alle die gleichen Erwartungen und Definitionen von “Mitwirkende” habt.

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0004_Collaborators.jpg

Mitwirkende MusikerInnen tragen meistens so etwas wie Solos, Lyrics oder ganze Songabschnitte bei.

Egal was es ist, du solltest deine Ideen und Vorstellungen stets miteinander absprechen, bevor du das Projekt fertigstellst und veröffentlichst.

Du hast zwar die Möglichkeit, Mitwirkende noch nach dem Release zu ändern oder zu entfernen, das ist jedoch ätzend und konnte deine kreativen Beziehungen innerhalb deines Netzwerks belasten, falls du eine Zusammenarbeit nicht anerkennst, wo jemand dachte, es verdient zu haben.

Daher solltest du diese Gespräche VOR dem Release fuhren und schlussendlich die Arbeit all jener anerkennen, die dein Album zu dem gemacht haben, was es ist.

6. Stimmt mit deinen ISRCs alles?

ISRC steht fur International Standard Recording Codes. Jeder Code besteht aus 12 Ziffern und gibt Auskunft über solche Sachen wie das Land, in dem das Album veröffentlicht wurde, und das Jahr, in dem der ISRC ausgestellt wurde. Er wird dazu verwendet, jede einzigartige Aufnahme, die es gibt, zu identifizieren.

Wenn eine Aufnahme vertrieben wird, wir fur besagte Aufnahme meistens ein ISRC erstellt. Digitale Distributionsdienste erstellen einen ISRC für dich, wenn du dabei bist, einen Release zu erstellen.

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0007_Isrc.jpg

Eine Aufnahme sollte nie über zwei ISCRs verfugen, nur weil sie auf zwei verschiedenen Wegen vertrieben wurde. Falls deine Musik aus einem vorangegangenen Release bereits ISRC-Codes hat, sollten diese ISRC-Codes auch für alle folgenden Release verwendet werden.

Das könnte z.B.der Fall sein, wenn dein Release zuvor von einem Label, bei dem du unter Vertrag standest, vertrieben wurde und du jetzt die gleichen Titel eigenhändig veröffentlichen möchtest, oder auch wenn du zu digitalen Distributionsdiensten wechselst und du deine Informationen übertragen musst. In beiden Fallen gilt nach wie vor der ISRC-Code, der dir beim ersten Mal ausgestellt wurde.

ISRCs sorgen dafür, dass deine Musik als die deinige identifiziert werden kann, daher sind sie ziemlich wichtig. Halte daher von Anfang an Ordnung, wenn es um deine ISRCs geht und bewahre all deine ISRCs inklusive Details in deinen Unterlagen auf – es kann gut sein, dass du sie in der Zukunft wieder brauchst.

7. Wird dein Release eine Single, eine EP oder ein Album?

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0008_Single-ep-album.jpg

Der Unterschied zwischen Singles, Alben und EPs ist ein interessantes Thema. Da gibt es so einige unterschiedliche Meinungen zu. Das kann ganz schön verwirren….

Es ist wichtig für deine Promotion, im Voraus genau zu wissen, was du veröffentlichen willst. Wenn du ein Album promotest, dann jedoch in den Onlineshops eine EP erscheint, kann das bei deinen Fans zu Verwirrung führen. Entscheide dich daher frühzeitig und promote dementsprechend.

Jeder Onlineshop kategorisiert Release anders, du solltest dir daher im Klaren sein, wie dein Release erscheinen wird, bevor du mit der Promotion loslegst. So machen es die zwei größten Online-Musikshops:

Spotify:

Spotify zeigt Release entweder als Single oder als Album an. Es gibt keine EP-Kategorie.

Dein Release erscheint als Single, falls:

  • Er 6 Tracks oder weniger enthält
  • Er weniger als 30 Minuten Musik enthält

Alle anderen Release werden als Album angezeigt.

iTunes und Apple Music:

iTunes und Apple Music labeln deinen Release als Single, EP oder Album, je nachdem, welche Kriterien erfüllt werden:

Dein Release wird als Single angezeigt, falls:

  • Er 1-3 Songs enthält, die je kürzer als 10 Minuten sind

Dein Release wird als Album angezeigt, falls:

  • Er 1-3 Songs enthält, von denen einer mindestens 10 Minuten lang und der Release insgesamt maximal 30 Minuten lang ist, oder:
  • Er 4-6 Songs enthält, die zusammen maximal 30 Minuten lang sind.

Alle anderen Release werden als Album angezeigt. Nicht vergessen: Jeder Release-Typ wird aufgrund dieser Kriterien automatisch angezeigt.

Versichere dich, dass du weißt, wie dein Release angezeigt wird! Falls du ein Album veröffentlichst, dann promote auch ein Album. Falls du eine EP veröffentlichst, dann promote eine EP!

8. Wohin mit deiner Musik?

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0006_DSPs.jpg

Wenn du einen Shop auswählst, in dem du deinen Release verkaufen möchtest, dann wählst du damit auch automatisch die Veröffentlichung in allen Ländern, an die dieser Shop vertreibt.

Du solltest immer den Überblick darüber behalten, wo deine Musik veröffentlicht ist. Das hilft dir später dabei, deine Streaming-Statistiken zu analysieren und deine Fangemeinde zu Hause und im Ausland zu vergrößern.

Bleibe auf dem Laufen in Hinblick darauf, wo genau deine Musik hinkommt, und zwar vor UND nach dem Release.

Bleibe auf dem Laufen in Hinblick darauf, wo genau deine Musik hinkommt, und zwar vor UND nach dem Release.

Deine Distributionsdashboard von LANDR zeigt dir an, wo auf der Welt deine Musik gestreamt wird, sodass du auch einen guten Eindruck davon hast, wo sie nach dem Release vertrieben wird.

Falls du in bestimmten Ländern nicht veröffentlichen willst, solltest du die Shops, die dort veröffentlichen, vor deinem Release nicht auswählen.

Wenn du einmal herausgefunden hast, welche Shops an welche Länder vertreiben, wählst du diese Shops einfach nicht aus, wenn du dabei bist, deinen Release zu erstellen. Easy.

9. Ist dein Release legal und mit deinen Samples alles geklärt?

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0005_Copyright.jpg

Wenn du deine Musik mit LANDR veröffentlichen willst und sie Samples enthält, dann ist die Regel Nummer 1:

Falls du ein Sample von jemand anderem benutzt, ohne dass diese Person sich damit einverstanden erklärt hat, ist das illegal.

Natürlich müssen nicht alle Samples deklariert werden, z.B. gemeinfreie Sample-Packs.

Du solltest nichts riskieren. Sobald du die Musik von jemand anderem sampelst, solltest du das abklären.

Um unnötigen Stress zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden, solltest du sicherstellen, dass du keine Musik veröffentlichst, die jemand anderem gehört.

Man hört häufig, es sei in Ordnung, Samples von anderen zu benutzen, weil das sowieso niemandem auffallen wird…

Aber falls dein Track groß rauskommt (und das wünschst du dir ja immerhin, richtig?), ist das gewöhnlicherweise auch der Zeitpunkt, an dem Copyright-Beschwerden ins Haus flattern. Und genau dann tut es so richtig weh, alles zu verlieren.

Du solltest es daher nicht riskieren. Falls du die Musik von jemand anderem gesampelt hast, solltest du alles erklären. Kontaktiere die entsprechende Person und sorge dafür, dass deine Musik 100% legal ist.

Im Falle, dass dein Track problematische Sampels enthält, wenden sich die meisten Vertreiber sowieso an dich und nehmen deinen Track von ihrer Plattform. Spare dir den Stress und mache lieber alles richtig.

10. Habe ich die richtigen Dateiformate?

http://blog.landr.com/wp-content/uploads/2017/06/0009_Formats.jpg

Deine Musik braucht großartigen Sound in allen Online-Musikshops. Daher brauchst du von Anfang mindestens den Industriestandard: eine WAV mit 44.1kHz – 16bit.

Falls deine Tracks dieses Format nicht haben, kannst du nicht in den großen Shops veröffentlichen.

MP3s eignen sich super, wenn du Musik mit FreundInnen teilen oder deinen Fans einen Download zur Verfügung stellen willst. Die meisten führenden Online-Musikshops akzeptieren MP3s hingegen nicht.

Beginne damit, eine hochwertige WAV-Datei aus deiner DAW zu exportieren, dann bist du schon bestens auf’s Sharing, Mastering, die Distribution und den bestmöglichen Sound überall dort, wo es nötig ist, vorbereitet.

Schritt für Schritt an deiner Seite

Der wichtigste Teil der Musikdistribution besteht darin, das Gefühl zu genießen, das sich einstellt, wenn du ein Projekt fertiggestellt hast und es endlich mit der Welt teilen kannst.

Die ganze mit der Veröffentlichung verbundene Logistik sollte diesem Gefühl keinen Dämpfer verleihen…

Wenn du diesen 10 Schritten folgst, bist du bestens ausgestattet, um deine Musik auf die clevere Weise zu veröffentlichen, deinen Erfolg zu evaluieren und die nächsten Schritte auf deinem Weg als MusikerIn n in die Wege zu leiten.

Erstelle den perfekten Release und habe wieder Spaß am Veröffentlichen deiner Musik!