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Unschöne Wahrheiten: Soziale Kompetenzen sind für den Erfolg wichtig

Unschöne Wahrheiten: Soziale Kompetenzen sind für den Erfolg wichtig

Fast jede*r Produzent*in, die oder der zu Hause Musik macht, träumt davon, ihren oder seinen Hauptberuf zu kündigen und sich voll und ganz der Musik zu widmen.

Diejenigen, die die massiven Mühen auf sich nehmen und das Risiko eingehen, ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen, müssen manchmal überraschende Veränderungen vornehmen, um erfolgreich sein zu können.

Keine Sorge – ich werde dich nicht mit belehrenden Fabeln langweilen, in denen es darum geht, dass man “seine Leidenschaft verliert”, wenn man sie zum Beruf macht.

Doch wie in jedem anderen Job auch, beinhaltet der Erfolg einer Produzentin oder eines Produzenten eine wichtige soziale Komponente, die einen größeren Unterschied machen kann als dein Equipment – oder sogar deine anderen Kompetenzen.

Hier kommt die heutige unschöne Wahrheit: Soziale Kompetenzen tragen wesentlich zum Erfolg als Musiker*in bei.

Das soll dich nicht entmutigen.

Der Vorteil dieser unschönen Wahrheit ist, dass du deine Aussichten auf Erfolg verbessern kannst, indem du deinen grundlegenden sozialen Kompetenzen mehr Aufmerksam schenkst.

So stellst du das Ganze in sechs Schritten an.

1. Sei nahbar

Viele Musiker*innen begeben sich nie in die Welt des Mischens und Produzierens. Das kann dazu führen, dass einem der Aufnahmeprozess bedrohlich erscheint.

Diese Musiker*innen werden sich um einiges wohler fühlen, wenn du freundlich und nahbar bist – insbesondere was technische Themen angeht.

Niemand mag eine*n Ingenieur*in, die oder der sich nicht im Geringsten bemüht, Prozesse verständlich zu erklären.

Sessions laufen stets glatter ab, wenn alle im Raum die grundlegenden Überlegungen, die hinter den Produktionsentscheidungen stecken, verstehen.

Bemühe dich, stets offen für Fragen, Bedenken oder Feedback von den Personen, mit denen du zusammenarbeitest, zu sein.

Bemühe dich, stets offen für Fragen, Bedenken oder Feedback von den Personen, mit denen du zusammenarbeitest, zu sein.

Du musst dir vielleicht ein wenig mehr Zeit nehmen, um bestimmte Konzepte zu erklären, doch das ist es wert.

Versichere dich lediglich, dass du es auf eine Art und Weise tust, die respektvoll und für die Session hilfreich ist.

2. Konzentriere dich auf die Erfahrung der Person, mit der zusammenarbeitest

Selbst wenn du für deine Arbeit noch nicht bezahlt wirst – du solltest sicherstellen, dass die Leute gerne mit dir zusammenarbeiten.

Es ist um einiges wahrscheinlicher, dass Leute dich erneut engagieren, wenn alle während der Session Spaß hatten.

Es ist nicht wirklich schwierig, eine Umgebung zu schaffen, in der Leute beim Musikmachen Spaß haben können.

Sorge dafür, dass der Workflow leicht und vergnüglich bleibt, und begegne dem Enthusiasmus deiner Mitarbeiter*innen mit Wohlwollen.

Es können jederzeit technische Schwierigkeiten auftreten, doch je selbstbewusster und sachkundiger du mit deinen Tools umgehst, desto unwahrscheinlicher ist es, dass deine Mitarbeiter*innen gelangweilt daneben sitzen.

Löse Probleme und sorge dafür, dass alle Aspekte der Session glatt über die Bühne gehen.

Löse Probleme und sorge dafür, dass alle Aspekte der Session glatt über die Bühne gehen.

3. Sei, falls nötig, die Stimme der Vernunft

Eine der Hauptaufgaben als Produzent*in besteht darin, als Mediator*in zu agieren.

Eine Art, deine Sessions vergnüglich zu gestalten, besteht darin dafür zu sorgen, dass alle konzentriert sind und niemand abgehängt wird.

Dies auf taktvolle Art und Weise umzusetzen und somit allen dabei zu helfen, die besten Ergebnisse zu erzielen, ist eine Kunst für sich, doch du solltest dein Bestes geben.

Es ist zum Beispiel super zu wissen, wann gepusht, wann eine Pause eingelegt und wann man sich etwas Anderem widmen sollte.

Du magst überrascht sein, wie viele Leute es zu schätzen wissen, wenn ein*e Produzent*in gute Ergebnisse von einer Gruppe erzielen kann, ohne dabei wie die Traum-Polizei zu agieren.

4. Praktiziere authentisches Networking

Mittlerweile weiß jede*r, wie wichtig Networking für den Erfolg von Musiker*innen ist.

Doch falls du Networking als langweilige Aufgabe ansiehst, die darin besteht, Visitenkarten an Fremde zu verteilen, musst du deine Einstellung auf jeden Fall überdenken.

Die einzige nützliche Art des Networkings besteht darin, echte Beziehungen zu knüpfen. Verkrampft zu versuchen, Leute zu “rekrutieren”, sieht nicht gut aus.

Alles, was du tun musst, um Networking effektiv zu betreiben, ist, Verfügbarkeiten zu schaffen und die angemessene Mühe auf dich zu nehmen, um echte Beziehungen innerhalb der Musik-Community zu knüpfen und zu pflegen.

Das ist nicht zu viel verlangt!

5. Sei erreichbar

Wo wir es schon von Erreichbarkeit haben: Niemand kann dich engagieren, wenn man dich nicht erreichen kann.

Damit meine ich nicht, dass du Tag und Nacht deine E-Mails checken und allzeit bereit sein musst, umgehend auf jede Nachricht zu antworten.

Du solltest schlicht und ergreifen bewusste Kommunikation betreiben und dein Bestes geben, zeitnah zu antworten.

Manchmal musst du lediglich die erste Person sein, die auf eine E-Mail antwortet, um den Job zu bekommen.

Und es ist um einiges wahrscheinlicher, dass du die nötigen Beziehungen knüpfst, wenn du auf sorgsame Weise mit anderen Leuten kommunizierst.

6. Sei aktiv in deiner Community

Du kannst die Chancen, dass du für deine Arbeit Anerkennung bekommst, erhöhen, indem du schlicht und ergreifen in deiner lokalen Musik-Community präsent bist.

Du kannst die Chancen, dass du für deine Arbeit Anerkennung bekommst, erhöhen, indem du schlicht und ergreifen in deiner lokalen Musik-Community präsent bist.

Wir haben die Vorteile der “Offline”-Musikpromotion bereits an anderer Stelle besprochen, doch du musst diese Strategie nicht nur dann anwenden, wenn es darum geht, einen bestimmten Release zu promoten.

Gib dein Bestes, um Events und Konzerte zu besuchen, wann immer du kannst. Man unterschätzt schnell die Wirkung, die ein bekanntes Gesicht auf eine Person, mit der du vielleicht mal zusammenarbeitest, haben kann.

Außerdem tappen viele Produzent*innen in die Falle, dass sie mit Musik ausschließlich im Studio interagieren – das solltest du vermeiden!

Soziale Netzwerke

Um ein*e erfolgreiche*r Produzent*in zu sein, braucht man mehr als nur Equipment, Talent oder einen speziellen Sound.

Du musst die Art von Person sein, mit der Musiker*innen zusammenarbeiten wollen. Das mag einschüchternd klingen, doch tatsächlich handelt es sich dabei einfach nur um grundlegende soziale Kompetenzen.

Es ist einfach, Spaß zu haben, wenn man Musik macht – folge einfach diesem Impuls und schon ist alles gut.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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