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Musik-Promotion

6 Gründe, warum Offline-Promotion immer gewinnen wird

6 Gründe, warum Offline-Promotion immer gewinnen wird

Mittlerweile weiß so ziemlich jede*r, wie wichtig es ist, Musik online zu promoten.

Es ist selbstverständlich geworden, dass man viel Zeit damit verbringt, E-Mails zu schreiben, auf sozialen Plattformen zu posten, oder Links zu neu veröffentlichter Musik zu verschicken.

Doch wenn man sich zu sehr auf die sozialen Plattformen konzentriert, vergisst man dabei schnell die andere Seite der Musikpromotion: die echte Welt.

Musikpromotion, die nicht online stattfindet, ist nach wie vor einer der wichtigsten Aspekte beim Vermarkten deiner Musik.

Hier sind 6 Gründe, warum Offline-Promotion immer wichtig sein wird.

1. Follower sind keine Follower, sondern echte Personen.

Alle Interaktionen werden auf deinem Streaming-Dashboard zu Statistiken reduziert, doch deine Streams sind nicht nur wichtige Zahlen, auf die du ein Auge haben solltest… Hinter ihnen stecken echte Personen, die sich deine Musik anhören.

Du solltest jede Gelegenheit, die sich dir bietet, eine Person, die deine Musik zu schätzen weiß, beim Schopfe packen.

Du solltest jede Gelegenheit, die sich dir bietet, eine Person, die deine Musik zu schätzen weiß, beim Schopfe packen.

Manchmal reicht eine fünfminütige Unterhaltung schon aus, um jemanden, der sich dann und wann mal deine Musik anhört, in einen ernsthaften Fan zu verwandeln.

Nimm dir daher die Zeit, nach einer Show mit deinem Publikum zu reden. Danke den Leuten, dass sie gekommen sind – das ist das Mindeste, was du tun kannst!

Doch der Dialog musst nicht nur offline stattfinden – antworte auf Kommentare, rege Diskussionen an und interagiere online mit deinen Fans genauso, wie du es auch bei einem Konzert tun würdest.

Nicht vergessen: Interaktionen im echten Leben sind immer am besten. Doch das Prinzip funktioniert natürlich auch online (insbesondere für Fans, die nicht in deiner Stadt wohnen).

2. Mundpropaganda funktioniert

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Du kannst so viele gezielte Werbeanzeigen auf sozialen Plattformen schalten, wie du willst, und nie so nachhaltige Ergebnisse erzielen, wie es eine leidenschaftliche Empfehlung von Freund/innen kann.

Du kannst so viele gezielte Werbeanzeigen auf sozialen Plattformen schalten, wie du willst, und nie so nachhaltige Ergebnisse erzielen, wie es eine leidenschaftliche Empfehlung von Freund/innen kann.

Leute schätzen nach wie vor die Meinungen anderer in ihrem Netzwerk mehr als irgendeine Werbekampagne.

Außerdem erzählen Leute anderen Leuten von Musik, die sie toll finden – deine Musik sollte ihnen Gesprächsstoff bieten.

Je mehr du deine Musik in das Sozialleben echter Menschen integrieren kannst, desto schneller wird sie sich via Mundpropaganda verbreiten.

Sei daher aufmerksam, was deine Community anbelangt, und versuche, dich zu vernetzen. Engagiere dich und werde somit Teil von etwas, das dein eigenes Projekt überschreitet.

3. Wie du dich präsentierst, ist genauso wichtig wie dein Albumcover.

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Du magst dein Meisterwerk von einem Album im Kasten haben, doch die Mehrheit der Leute wird nicht die gleiche emotionale Verbindung zu deinen Tracks verspüren wie du, als du sie gemacht hast.

Du musst dich hauptsächlich auf deine Präsenz im echten Leben verlassen, um zu kommunizieren, wer du bist und wie deine Musik entstanden ist. Beziehungen, die im wahren Leben stattfinden, bieten Leuten einen Einblick in deine Denkweise und Einstellung. Dadurch fällt es ihnen leichter, deine Musik in einen Kontext einzuordnen.

Deine Tracks stehen für den Eindruck, den deine Hörer/innen von dir haben, daher solltest du dich stets von deiner besten Seite zeigen, wenn du öffentlich mit deiner Musik in Verbindung gebracht wirst – auf Konzerten, Veranstaltungen, Festivals, im Radio oder auf lokalen Partys.

Deine Tracks stehen für den Eindruck, den deine Hörer/innen von dir haben, daher solltest du dich stets von deiner besten Seite zeigen, wenn du öffentlich mit deiner Musik in Verbindung gebracht wirst.

Du bist die Botschafterin/der Botschafter deines Sounds. Jeder Moment zählt, du solltest daher gründlich darüber nachdenken, wie du deine Musik im echten Leben präsentierst und du als Person dazu beitragen kannst, dass deine Musik sich vom Rest abhebt.

4. Nichts kann Live-Musik ersetzen.

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Bedeutsame Musikerlebnisse können natürlich auch online stattfinden, doch es ist um einiges wahrscheinlicher, dass eine wilde Tanzparty oder ein umwerfendes Live-Set einen tieferen Eindruck hinterlassen.

Manchmal müssen Leute die Musik live erleben, um die gesamte Message zu verstehen.

Von Algorithmen zusammengestellte Playlists können das, was deine Tracks ausmacht, abflachen, und Vieles kann in den schier unendlichen Tiefen der Inhalte des Internets verlorengehen.

Auf einer Veranstaltung jedoch kann es live – und laut – erlebt werden.

Nur dort hast du die volle, ungeteilte Aufmerksamkeit deiner Hörer/innen. Alle Schichten und Tiefen deiner Musik werden so präsentiert.

Daher sollten Konzerte ganz weit oben auf deiner Prioritätenliste stehen!

5. Du musst Leute treffen, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

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Wir müssen uns übers Networking unterhalten. Wir alle wissen, wie wichtig es ist.

Du solltest allerdings aufhören, es lediglich als etwas zu sehen, was man auf sozialen Plattformen betreibt, und es als das anerkennen, was es ist: einfach nur Leute kennenlernen.

Du brauchst die richtigen Leute um dich herum, die dir dabei helfen können, deine musikalischen Ziele zu erreichen. Sieh sie als Gleichgesinnte und Mitstreiter/innen an, nicht als Geheimnisträger/nnen, denen du etwas zu entlocken versuchst.

Und das gilt für alle, nicht nur für die Profis der Branche. Die goldene Regel der Live-Musik lautet: Du weißt nie, wer sich im Publikum befindet.

Die goldene Regel der Live-Musik lautet: Du weißt nie, wer sich im Publikum befindet.

Egal ob du vor ausverkauftem Haus auftrittst, oder lediglich den drei Typen an den Spielautomaten – du musst immer deine bestmögliche Performance abliefern.

Das gehört dazu, wenn man als professionelle/r Musiker/in wahrgenommen werden will. Niemand mag die Person, die prätentiös durch die Gegend rennt, rumnörgelt und sich dann keine Mühe gibt, nur weil das Konzert nicht ausverkauft ist – das ist schlicht und ergreifend respektlos.

6. Du kannst deinen E-Mail-Verteiler ausbauen

Hier handelt es sich mehr um ein Online/Offline-Hybrid, aber ich will diesen Grund trotzdem anführen.

E-Mail ist einer der wichtigsten Kanäle, über die du deine Fans erreichen kannst. Der Posteingang eines Fans ist ein direkter Draht zu ihrer Aufmerksamkeit.

Doch es ist nicht einfach, eine gute Menge E-Mail-Adressen für deinen Verteiler zu sammeln. Du kannst Besucher*innen deiner Webseite oder deiner Social-Media-Profile anbieten, sich fur mit ihrer E-Mail-Adresse für deinen Newsletter anzumelden.

Doch am einfachsten ist es, Leute persönlich anzusprechen. Du solltest deine E-Mail-Liste bei Konzerten an deinem Merchandise-Stand auslegen und sie, wo immer relevant, in Gesprächen erwähnen.

Eine E-Mail-Adresse ist heutzutage eine relativ vertrauliche Information, daher sind Fans wahrscheinlich eher dazu bereit, sie persönlich in einem Gespräch herauszurücken, als sie online in ein Formular einzugeben.

Du solltest dir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!

Offline on

Ein großer Teil unseres Alltags spielt sich online ab und es gibt viel, was du dort für deine Musikpromotion machen kannst. Doch auch 2018 solltest du die Offline-Arbeit nicht vergessen.

Egal ob es sich ums Networking oder einen Live-Auftritt handelt – versuche, die hier vorgestellten Offline-Gewohnheiten in deine Arbeit als Musiker/in zu integrieren.

Du wirst dich wundern, wieviel die reale Welt für dich und deine Musik tun kann…

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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