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Das ultimative Synthesizer-Verzeichnis: 60 unentbehrliche Synthesizer-Begriffe

Das ultimative Synthesizer-Verzeichnis: 60 unentbehrliche Synthesizer-Begriffe

Synthesizer sind Instrumente, deren korrekte Nutzung keine kleine Herausforderung darstellen.

Selbst simple Synth-Plugins haben so viele Parameter, dass einem schnell der Kopf schwirrt.

Doch fast alle Synthesizer bestehen aus ähnlichen Komponenten und Funktionen.

Wenn du den Namen und Zweck jedes einzelnen Elements eines Synthesizers kennst, bekommst du eine viel bessere Idee davon, wie du die Sounds, die du suchst, erzeugen kannst.

Dieser Artikel ist ein komplettes Synthesizer-Begriffsverzeichnis. Von analog zu Wavetable – hier kommen alle Synth-Definitionen, die du brauchst.

Das Synth-Verzeichnis

2-Pole/4-Pole – Das Gefälle de Tiefpassfilters eines Synthesizers. 2-Pole ist das sanftere 12-dB/Oktaven-Gefalle und 4-Pole ist der gängigere 24-dB/Oktaven-Typ.

Additive Synthese – Additive Synthese ist eine Methode, mit der anhand der Kombination mehrerer Sinuswelle Klang erzeugt wird.

Es ist eine große Anzahl an Sinuswellen in unterschiedlichen Frequenzen nötig, um sich komplexen Klängen anzunähern.

Aftertouch – Aftertouch ist eine zusätzliche Dimension, mit der man MIDI-Informationen mehr Ausdruck verleihen kann.

Aftertouch wird generiert, indem auf Noten, nachdem sie bereits angespielt wurden, Druck ausgeübt wird.

Aftertouch wird für gewöhnlich eingesetzt, um ein Vibrato oder andere musikalische Phänomene zu erzeugen, die einer Performance mehr Ausdruckskraft verleihen.

https://blog.landr.com/wp-content/uploads/2019/08/Synth-Glossary_Aftertouch.jpg

Algorithmus - Ein Algorithmus ist eine Konfiguration von Betreibern in einem FM-Synthesizer.

Unterschiedliche Algorithmen verändern die Ordnung der Träger- und Modulationswellen in der Synthese-Engine, um unterschiedliche Klangtexturen zu erzeugen.

Amplitude – Amplitude ist die Intensität bzw. das Volumen einer Wellenform.

Wenn du dir eine Wellenform in deiner DAW oder auf einem Oszilloskop anschaust, findest du die Amplitude auf der y-Achse und die Frequenz auf der x-Achse.

Hüllkurvengeneratoren formen die Amplitudenmerkmale deines Klangs, um expressive Töne zu erzeugen.

Hüllkurvengeneratoren formen die Amplitudenmerkmale eines Klangs, um expressive Töne zu erzeugen.

Analog – Analoge Synthesizer erzeugen Klang mit Hilfe von klassischer Elektronik wie Transistoren, Operationsverstärkern und ICs.

Ein Synthesizer gilt als analog, wenn sein Audiosignalweg keine digitalen Elemente beinhaltet.

Analoge Synthesizer können jedoch digitale Preset-Management-Systeme (auch DCOs genannt für “digital preset management systems”) enthalten.

AM – AM steht für “amplitude modulation” (Amplitudenmodulation). Amplitudenmodulation findet statt, wenn der Verstärkerbereich eines Synthesizers durch ein LFO moduliert wird.

Amplitudenmodulation wird häufig für Tremolo-Effekte eingesetzt.

Arpeggiator – Ein Arpeggiator ist ein Gerät oder Plugin, das einem vorgegebenen Muster nach zyklisch durch eine Reihe von eingegebenen Noten geht. Die Rate wird dabei durch ein MIDI- oder CV-Clock-Signal definiert.

Bandpassfilter/BPF – Ein Bandpassfilter ist eine Art von Filter, der alle Frequenzen, die außerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs liegen, abschneidet.

Clock – Clock ist das Signal, das das Timing der Funktionen in einem Synthesizer kontrolliert. Clock wird durch MIDI oder Steuerspannung reguliert.

DCO - DCO steht für “digitally controlled oscillator” (digital gesteuerter Oszillator). Die ersten analogen VCOs waren teuer und konnten nicht immer für eine stabile Tonhöhe sorgen.

Um erschwingliche polyphone Synthesizer produzieren zu können, entwickelten Ingenieur*innen analoge Oszillatoren, deren Tonhöhe durch eine digitale Quelle gesteuert werden konnte.

Diese Oszillatoren sind nach wie vor 100% analog – die Anwendung eines DCOs macht einen Synthesizer nicht zum Hybrid-Modell.

Digital - Digitale Synthese findet komplett in einem digitalen Prozessor statt. Die Hauptmethoden digitaler Klangerzeugung sind FM-Synthese und Wavetable-Synthese.

Dreieckewelle - Eine Dreieckwelle ist eine grundlegende Wellenform, die von einem Oszillator ausgesendet wird.

Dreieckewellen haben einen geringeren Oberwellengehalt als Rechteck- oder Sägezahnwellen, sind jedoch trotzdem nützlich in der subtraktiven Synthese.

Eurorack - Eurorack ist ein beliebtes Format für Synthesizer-Module in einem modularen System.

Die Normvorgaben für Stromversorgung und Verbindungen erlauben es dir, ein benutzerspezifisches System mit Modulen von vielen unterschiedlichen Herstellern zu montieren.

Frequenz -  Frequenz ist die Anzahl an Zyklen einer Wellenform pro Zeiteinheit. Frequenz wird für Audiosignale in Hertz (Zyklen pro Sekunde) gemessen.

Für Signale im Audiobereich wird Frequenz als Tonhöhe wahrgenommen.

Für Signale im Audiobereich wird Frequenz als Tonhöhe wahrgenommen.

FM – FM steht für Frequency Modulation (Frequenzmodulation). Das ist eine Methode der Klangsynthese, die komplexe Klänge erzeugt, indem sie die Frequenz eines Tons (den Träger) mit einer anderen (dem Modulator) moduliert.

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FM Synthese ist für den legendären Sound des Yamaha DX7 verantwortlich – der Synthesizer, der den Pop-Sound der 80er Jahre definiert hat.

Gate – Gates sind simple An-/Aus-Nachrichten, die über die Steuerspannung kommuniziert werden. Gate-Signale werden am häufigsten eingesetzt, um Note-An/Aus-Nachrichten von den Keyboards eines analogen Synthesizers zu steuern.

Grenzfrequenz – Grenzfrequenz ist die Tonhöhe, bei der ein Filter damit beginnt, Frequenzgehalte zu verringern.

Für Tiefpassfilter legt die Grenzfrequenz fest, ab wann die Intensität hoher Frequenzen reduziert wird.

Hochpassfilter/HPF – Ein Hochpassfilter ist eine Art von Filter, der nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz passieren lässt.

Hüllkurvengenerator – Ein Hüllkurvengenerator kontrolliert, wie sich ein Signal über die Zeit hinweg entwickelt. Hüllkurven beinhalten für gewöhnlich Steuerelemente für Attack, Decay, Sustain und Release.

Wenn ein Hüllkurvengenerator mit einem VCA verbunden wird, führt dies eine Veränderung der Amplitude herbei, die dem Klang seine Identität verleiht.

Doch Hüllkurvengeneratoren sind nicht nur für die Lautstärke da. Sie können so ziemlich alles modulieren.

Keytracking – Keytracking verändert die Parameter eines Patches je nach Tonhöhe der Noten, die gerade gespielt werden.

Es wird meistens dazu eingesetzt, den Klang des Synthesizers über einen kompletten Bereich hinweg im Gleichgewicht zu halten.

Keytracking kann positive oder negative Werte haben, die bestimmen, ob ein Parameter je nach Tastenposition erhöht wird.

Die häufigste Anwendung von Keytracking ist der Filter oder VCF eines Synthesizers.

Lead – Ein Lead ist eine Art von Synthesizer-Patch für das Kreieren von Melodien. Leads sind meistens monophon.

Sie sind oft harmonisch reichhaltig, wodurch sie in einem Mix hervorstechen.

LFO – LFO steht für Low Frequency Oscillator (Niedrigfrequenzoszillator). Er erzeugt ein Signal auf die gleiche Weise wie ein VCO , jedoch auf einer viel niedrigeren Frequenz.

Der Frequenzbereich eines LFOs ist so niedrig, dass es im Gegensatz zu einem regulären Oszillator nicht wie ein deutlicher Ton klingt. Stattdessen wird das LFO als ein Modulator genutzt, mit dem man die Merkmale eines Klangs verändern kann.

Das Moduliere eines Parameters wie der VCO-Frequenz oder der VCF-Grenze erzeugt Bewegung und Aktion innerhalb eines Synthesizer-Sounds.

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MIDI– MIDI steht für Musical Instrument Digital Interface. Es ist das digitale Protokoll, mit dem Musikequipment von unterschiedlichen Herstellern miteinander kommuniziert.

Im Gegensatz zu CV kann MIDI eine riesige Menge an Informationen bezüglich einer musikalischen Performance übertragen. Heutzutage benutzen fast alle Synthesizer und digitalen Geräte für die Musikproduktion MIDI, es ist ein wesentlicher Teil der Musik-Technologie.

Mixer – Mit einem Synthesizer-Mixer werden die Signale unterschiedlicher Oszillatoren oder Bereiche eines Synthesizers kombiniert.

Mod Matrix - Eine Mod Matrix bzw. Modulationsmatrix ist eine Synthesizer-Funktion, mit der mehrere Modulationsquellen (wie LFOs und Hüllkurvengeneratoren) zu anderen Modulationsquellen in einem Rasterformat geleitet werden konnen.

Eine Mod Matrix ist besonders nützlich für Synthesizer mit vielen Modulationsquellen – es ist nicht immer leicht, den Überblick zu behalten!

Modulationswelle - Eine Modulationswelle liefert das Signal, das eine Trägerwelle in AM oder FM moduliert. Die Trägerwelle nimmt die “Form” des Modulators an.

Modular – Ein modulares System ist ein Synthese-Gebilde, das aus separaten Modulen für unterschiedliche Funktionen besteht. Module können manuell durch externe Patchkabel verbunden werden, um maximale Routing-Flexibilität zu garantieren.

Die meisten modularen Systeme sind im Eurorack-Format gebaut.

Monophon – Ein Synthesizer, der nur eine Tonhöhe auf einmal erzeugen kann.

Multitimbral – Multitimbrale Synthesizer können mehrere Klänge oder Patches auf einmal wiedergeben.

Multitimbrale Synthesizer können mehrere Klänge oder Patches auf einmal wiedergeben.

Oszillator Sync– Oszillator Sync erlaubt es einem Oszillator, die Periode der Wellenform eines anderen Oszillators zurückzusetzen. Das Ergebnis ist, dass beide Oszillatoren die gleiche Tonhöhe haben, selbst wenn ihre Frequenzwerte unterschiedlich sind.

Die beiden Oszillatoren haben die gleiche grundlegende Tonhöhe, doch die Frequenzunterschiede erzeugen zusätzliche Teiltöne, wenn die beiden in einem Mixer vermischt werden.

Operator - Ein Operator ist ein Modul in einem FM-Synthesizer, das einen einzigen Sound generiert. Ein Operator kann als Träger- oder Modulationswelle in diversen Konfigurationen bzw. Algorithmen agieren.

Paraphon – Ein paraphoner Synthesizer kann mehrere Tonhöhen gleichzeitig erzeugen, enthält jedoch nur einen einzigen VCA und VCF.

Polyphon – Polyphone Synthesizer sind Instrumente, die mehrere Noten gleichzeitig wiedergeben können. Analoge Synthesizer haben normalerweise weniger Stimmen als andere Methoden der Synthese.

Portamento – Portamento findet statt, wenn sich die Tonhöhe graduell von Note zu Note verändert.

Es erzeugt den “gleitenden” Effekt zwischen Noten und wird manchmal auch Glissando genannt.

Pulsbreite – Die Pulsbreite kontrolliert die Einschaltdauer einer Rechteckwelle. Die Einschaltdauer bezieht sich auf die Dauer, während der die Welle in ihrer maximalen Position ist.

Pulsbreitenmodulation ist eine gängige Synthesizer-Funktion, die die Einschaltdauer des VCOs der Rechteckwelle gemäß einem LFO oder Hüllkurvengenerator verändert.

Pulsbreitenmodulation kann einen geschmeidigen Modulationsklang erzeugen, der fast wie ein Chorus-Effekt klingt.

Q-Factor – Der Q-Faktor bzw. Qualitätsfaktor ist ein Parameter, der beschreibt, wie breit oder eng das Aktionszentrum eines Filters ist. Du kannst dir Q als die Bandbreite eines Filters vorstellen.

Der Q-Faktor-Parameter eines Filters nennt sich Resonanz.

Quantisieren - Quantisieren ist eine Funktion, die man in Hardware- und DAW-Sequenzern findet.

Wenn man Noten quantisiert, rastet man sie in die Untereinheiten des Takt-/Beat-Rasters ein, denen sie am nächsten sind, und stellt so sicher, dass die Sequenz in Relation zum Clock-Signal im perfekten Timing wiedergegeben werden.

Rauschgenerator – Ein Rauschgenerator ist eine Art von Oszillator, der ein willkürliches Signal erzeugt – Rauschen!

Rauschen am Anfang eines Klangs kann Synthesizern dabei helfen, die komplexen Attacks von Akustik-Instrumenten zu simulieren.

Resonanz – Resonanz ist das Q bzw. der Qualitätsfaktor des Filters eines Synthesizers. Wenn man die Resonanz erhöht, erzeugt man einen EQ-ähnlichen Boost um die Grenzfrequenz herum.

Resonanzfilter mit einem steilen 4-Pole-Gefälle können radikale Effekte erzeugen.

Resonanzfilter mit einem steilen 4-Pole-Gefälle können radikale Effekte erzeugen.

Ring Mod - Ring Mod bzw. Ringmodulation ist eine Art der Amplitudenmodulation, die entsteht, wenn zwei Signale zusammenmultipliziert werden. Ringmodulation erzeugt verschiedene “Seitenbänder” mit einem metallischen, roboterhaften Sound.

Ring Mod wurde benutzt, um den Sound der Daleks von Dr. Who zu kreieren.

Sample-and-Hold – Sample-und-Hold ist eine Funktion, die die Spannung eines eingehenden Signals sperrt oder einfriert.

Sample-und-Hold erzeugt ein außergewöhnliches Signal, das als eine Modulationsquelle für viele andere Elemente in einem Synthesizer agieren kann.

Sägezahnwelle – Die Sägezahnwelle ist eine der grundlegenden Wellenformen, die ein an Oszillator aussenden kann, um die Grundlage für einen Sound in subtraktiver Synthese zu formen.

Sägezahnwellen haben einen höheren Oberwellengehalt als Sinuswellen, weshalb sie gute Kandidaten für Verfahren subtraktiver Synthese sind.

Sequenzer - Ein Sequenzer ist ein Gerät oder Plugin, das MIDI- oder CV-Informationen nutzt, um mit der Zeit Noten-An/Aus-Nachrichten oder Parameterveränderungen zu steuern.

Viele Synthesizer haben eingebaute Sequenzer, mit denen musikalische Passagen erzeugt werden können.

Sinuswelle – Eine Sinuswelle ist der grundlegendste Typ einer simplen Wellenform.

Da analoge Synthesizer manchmal keine Oszillatoren enthalten, können Sinuswellen auch subtraktiv anhand eines Dreieckwellenoszillators und VCF synthetisiert werden.

Da analoge Synthesizer manchmal keine Oszillatoren enthalten, können Sinuswellen auch subtraktiv anhand eines Dreieckwellenoszillators und VCF synthetisiert werden.

Slew Rate – Slew Rate ist die Geschwindigkeit, mit der ein Parameter auf Veränderungen in der Amplitude reagiert.
Das Verformen einer Wellenform kann auftreten, wenn die Veranderungen in der Amplitude schneller sind als die Slew Rate des Verstärkers.

Steuerspannung – Steuerspannung ist das elektrische Signal, das analoge Synthesizer nutzen, um zwischen Modulen wie VCOs, VCFs und VCAs zu kommunizieren.

Stimme - Eine Stimme ist ein einzelner Weg in einem Synthesizer, über den ein Klang erzeugt werden kann. Monophone Synthesizer haben eine einzige Stimme, während polyphone Synthesizer mehrere haben, je nachdem, wie viele verschiedene Noten sie erzeugen können.

Jede Stimme in einem polyphonen Synthesizer ist ein paralleler Signalweg mit einem eigenen Oszillator, Verstärker und Filter.

Super Saw – Super Saw ist eine Art von Patch, das häufig in Trance-Musik benutzt wird und aus einer Reihe von Sägezahnwellen besteht, die durch unterschiedliche Mengen verstimmt und zusammenaddiert werden, um einen umfassenden Klang zu erzeugen.

Der Super-Saw-Sound wurde in den 90ern mit dem Roland-Synthesizer JP-8000 berühmt. Es ist eine Art von Unison-Patch.

Subtraktive Synthese - Subtraktive Synthese ist die zentrale Synthesemethode in analogen Synthesizern. Subtraktive Synthese beginnt mit einer komplexen Wellenform wie einer Rechteckwelle mit vielen Oberwellen.

Komplexe Klänge werden erzeugt, indem Frequenzinformationen mit einem Filter herausgefiltert (oder subtrahiert) werden.

 Tiefpassfilter/LPF - LPF steht für Low Pass Filter (Tiefpassfilter). Ein Tiefpassfilter lässt Frequenzen passieren, statt sie abzuschneiden.

Tiefpassfilter mildern aggressive Tone wie Rechteckwellen ab. Sie sind eines der zentralen Werkzeuge zum Formen von Frequenzgehalt in subtraktiver Synthese.

Trägerwelle - Eine Trägerwelle liefert das Signal, das in einem FM-Synthesizer von einem Modulator bearbeitet wird. Modulatoren und Träger können in unterschiedlichen Konfigurationen, auch Algorithmen genannt, arrangiert werden.

Trigger - Ein Trigger ist eine Art von An-/Aus-Signal, das einem Gate ähnelt. Statt eines Rückgabesignals, das nötig ist, um das Drücken und Loslassen einer Taste zu auszulösen, erzeugt Trigger ein kurzes Pulssignal.

Unison – Der Unison-Modus stellt alle Oszillatoren eines Synthesizers auf die gleiche Frequenz ein.

VCA – VCA steht für Voltage Controlled Amplifier (“spannungsgesteuerter Verstärker”). Ein VCA kümmert sich um die Amplitudenhöhe deiner Synth-Sounds.

Normalerweise akzeptiert ein VCA Eingangsspannung von einem Hüllkurvengenerator, um mit der Zeit Variationen im Pegel des Synthesizers zu erzeugen.

Diese Variationen wirken sich überraschend stark auf den Charakter des Klangs aus.

VCF – VCF steht für Voltage Controlled Filter (“spannungsgesteuerter Filter”). Man benutzt einen Filter, um die klangliche Balance eines Sounds zu formen.

Filter gibt es in verschiedenen Stilen. Der häufigste Typ ist ein Tiefpassfilter bzw. LPF (für Low Pass Filter). Ein Tiefpassfilter lässt Frequenzen passieren, statt sie abzuschneiden.

Und auch andere Arten von Filtern wie Hochpass- und Bandpassfilter funktionieren so, dass sie Frequenzen passieren lassen oder abschneiden.

Wenn du mit einem reichhaltigen Ton von einem Oszillator loslegst – wie einer Rechteck- oder Sägezahnwelle -, kann der VCF deines Synthesizers den Ton immens formen, indem er Frequenzen herausfiltert.

Dieses Verfahren nennt sich subtraktive Synthese. Sie ist die Grundlage der analogen Synthese.

VCO – VCO steht für Voltage Controlled Oscillator (“spannungsgesteuerter Oszillator”). Oszillatoren sind die Bausteine eines Synthesizers.

Sie sind die grundlegenden Klanggeneratoren deines Synthesizers. Oszillatoren entsenden typischerweise simple Wellenformen wie Rechteck, Sägezahn, Dreieck und Sinus.

Variierende Velocity unterschiedlicher MIDI-Noten in einer Passage ist eine Art, eine Performance natürlicher klingen zu lassen.

Velocity – Die Intensität, mit der eine Taste angespielt wird, auch Anschlagstärke genannt. MIDI-Noten tragen einen Velocity-Wert, selbst wenn du sie nicht über ein Keyboard eingibst.

Variierende Velocity unterschiedlicher MIDI-Noten in einer Passage ist eine Art, eine Performance natürlicher klingen zu lassen.
Vocoder – Ein Vocoder ist ein Gerät oder Plugin, mit dem man die klanglichen Merkmale einer menschlichen Stimme auf die Textur eines Synthesizers transponieren kann.

Jede Stimme in einem polyphonen Synthesizer ist ein paralleler Signalweg mit einem eigenen Oszillator, Verstärker und Filter.

Wavefolding - Wavefolding ist ein außergewöhnlicher Stil der Synthese und Tonbearbeitung, bei dem eine eingehende Wellenform gestutzt wird, um “Faltungen” zu erzeugen, die neue und unvorhersehbare Oberwellen produzieren.

Wavetable - Wavetables (“Wellenformtabellen”) sind digitale Zuordnungstabellen, die das Klang generierende Element in der Wavetable-Synthese darstellen. Ein Wavetable enthält jedes Sample als eine einzyklische Wellenform und ein “Zeiger” geht in unterschiedlichen Raten durch die Zellen, um neue Tonhöhen zu erzeugen.

Synthetisierte Wörter

Synthesizer sind einer der spannendsten Bereiche der Musikproduktion.

Synthese mag einem zunächst einschüchternd vorkommen, doch wenn du die zentralen Begriffe kennst, bekommst du schnell ein deutlicheres Bild davon, wie das Ganze funktioniert.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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