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Backing-Tracks: Wo du sie findest und wie du sie beim Üben einsetzt

Backing-Tracks: Wo du sie findest und wie du sie beim Üben einsetzt

Das Üben eines Instruments verlangt einem viel Zeit und Hingabe ab.

Um das Meiste aus deiner Übungsroutine herauszuholen, ist es wichtig, dass du unterschiedliche Übungen machst, die deine musikalische Intuition herausfordern.

Ein extrem nützliches Tool, an das du vielleicht noch nicht gedacht hast, ist der Einsatz eines Backing-Tracks, zu dem du üben kannst.

In diesem Artikel erkläre ich dir, warum Backing-Tracks so nützlich sind und wie du sie einsetzen kannst, um ein*e bessere*r Musiker*in zu werden.

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Außerdem stelle ich dir ein paar kostenlose Backing-Tracks zur Verfügung, mit denen du üben kannst.

Was ist ein Backing-Track?

Ein Backing-Track ist ein Musikstück, das dazu gemacht ist, dass Musiker*innen zu ihm üben können. Schon ein simpler Drum-Loop zählt als Backing-Track, doch es kann sich auch um ein komplettes Arrangement mit Akkordfolgen und Rhythmus-Abschnitten handeln.

Musiker*innen benutzen Backing-Tracks aus diversen Gründen.

Egal, ob du gerade erst anfängst, oder bereits ein*e erfahrene*r Musiker*in bist – hier sind ein paar Arten, wie du Backing-Tracks in deine Routine einbauen kannst.

1. Ein Metronom, das Spaß macht

Ein Click-Track ist hilfreich, keine Frage.

Doch wenn man für ein paar Stunden übt, kann das ewige Klicken des Metronoms das Gehör ganz schön ermüden und die Kreativität durchaus dämpfen.

Warum nicht das Metronom durch einen geloopten Drumbeat ersetzen?

Der Zweck des Metronoms besteht darin, dass man lernt, mit dem Rhythmus einer Schlagzeugerin/eines Schlagzeugers mitzuspielen, da kann es nicht schaden, mit einer echten Drum-Spur mitzuspielen!

2. Lerne, verschiedene Rhythmen und Genres zu erkennen

Ein weiterer Vorteil des Backing-Tracks ist, dass du nicht nur lernst, wie du im Rhythmus mitspielst, sondern dass du ein besseres Verständnis für die Stimmung und den Rhythmus unterschiedlicher Genres entwickelst.

Glaube mir, wenn man zu einem funkigen Breakbeat-Drum-Loop mitspielt, fühlt sich das komplett anders an, als wenn man zu einem hymnischen Rock-Drum-Pattern mitspielt.

Indem zu Backing-Tracks mit unterschiedlichen Rhythmen und Genres mitspielst, entwickelst du deine musikalische Intuition, wodurch du zu eine*r besseren Musiker*in wirst, die/der in jeder Band mitspielen kann.

Werde zu einer/einem besseren Musiker*in, die/der in jeder Band mitspielen kann.

3. Lerne verschiedene Taktarten

Genau wie bei dem Problem mit dem Metronom, ist es auch nicht ideal, ungerade Taktarten mit einem Click-Track zu lernen – dabei entgehen dir die Nuancen der Unterteilungen ungerader Taktarten.

Mit einem Backing-Track mit ungerader Taktart oder sogar einem Dreier-Metrumkannst du lernen, wie du den Unterschied zwischen einem Walzer und einem Shuffle oder einem psychedelischen 7/4-Riff navigierst.

4. Lerne verschiedene Akkordfolgen

Zu lernen, wie man mit unterschiedlichen Rhythmen und Taktarten mitspielt, ist super wichtig.

Doch um deine künstlerische Palette aufs nächste Level zu befördern, solltest du auf jeden Fall zu Backing-Tracks mit Akkordfolgen mitspielen.

Dies ist der beste Weg, um deine rhythmischen Empfindungen mit der Akkordtheorie in Verbindung zu bringen und deine spielerischen Fähigkeiten zu erweitern.

Durchstöber Backing-Tracks und halte Ausschau nach Genres, die dir gefallen – es gibt haufenweise Backing-Tracks, deren Schwerpunkt auf Akkordfolgen für Jazz, Funk, Soul, R&B, Rock und mehr liegt.

Weiter unten im Artikel findest du ein paar tolle Backing-Tracks!

5. Lerne, wie du ein Solo zu einer Akkordfolge spielst

Sobald du deine Rhythmen- und Akkordwechsel drauf hast, bist du bereit für den heiligen Gral der Backing-Track-Übungen: dem Solo, das zu einer Akkordfolge gespielt wird.

Der heilige Gral der Backing-Track-Übungen ist ein Solo, das zu einer Akkordfolge gespielt wird.

Du kannst diese Übung stundenlang durchziehen und jedes Mal immensen Spaß dabei haben.

Klar, es braucht seine Zeit, bis man soweit ist, doch du wirst dir dankbar sein, wenn du das nächste Mal mit anderen Leuten jammst und im Handumdrehen eine Akkordfolge auswählen und ein Solo zu ihr spielen kannst.

Diese Art des inspirierenden Übens ist selbst für die besten professionellen Jazz-Musiker*innen Standard, dementsprechend gibt es keinen Grund dafür, es nicht in deine Routine einzubauen!

Hol dir kostenlose Backing-Tracks!

Bist du überzeugt? Backing-Tracks sind super!

Doch wo findest du Backing-Tracks, zu denen du üben kannst?

Es gibt ein paar Anlaufstellen, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Jamey Aebersold ist unter Jazz-Student*innen für seine Jazz-Standard-Backing-Tracks bekannt, die komplette Jazz-Rhythmus-Abschnitte beinhalten – Schlagzeug, Bass und Piano/Klavier.

Seine Backing-Tracks sind super, wenn du lernen willst, wie man zu jazzigen Akkordwechseln improvisiert. Wie z.B. der F-Blues im folgenden Track:



Doch ich verrate dir ein Geheimnis: Es gibt eine wirklich coole Art, um deine eigenen, maßgeschneiderten Backing-Tracks zu produzieren, und zwar kostenlos!

Sichere dir maßgeschneiderte Backing-Tracks mit Creator

Falls du Creator au LANDR Samples noch nicht ausprobiert hast, solltest du das auf jeden Fall nachholen!

Falls du Creator auf LANDR Samples noch nicht ausprobiert hast, solltest du das auf jeden Fall nachholen!

Creator ist ein einfaches Beatmaking-Tool mit ein paar extrem nützlichen Funktionen, falls du ganz einfach einen geloopten Backing-Track im Stil deiner Wahl erstellen willst.

Der Grund, warum ich Creator als Backing-Track-Tool so nützlich finde, ist, dass es ohne Probleme sämtliche Samples in sämtliche Tonarten und BPMs transponieren kann.

D.h. du kannst in jeder Tonart und sämtlichen Tempi üben, egal, welche Samples du benutzt.

Im folgenden Video erfährst du, wie’s funktioniert.

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Unten verlinke ich zu ein paar extrem simplen Creator-Loops, mit denen du experimentieren kannst.

Nicht vergessen: Creator hat bis zu acht Spuren, in die du Samples einfügen kannst.

Ich habe bewusst ein paar Plätze in den Creator-Loops frei gelassen, sodass du deine eigenen Samples einbauen und so experimentieren kannst!

1. Country Backing-Track
2. Soul Backing-Track
3. Rock Backing-Track
4. Indie Backing-Track
5. Pop-Hymne Backing-Track

Das Coolste an Creator ist, dass du deine Backing-Tracks personalisieren und in jede Tonart transponieren kannst.

Es ist ein cooles Tool zum Üben – ganz zu schweigen davon, dass es ein toller Weg ist, um Beatmaker*innen und Produzent*innen deine Sampling-Ideen vorzuführen.

Sei bereit für deinen nächsten Jam

Sobald du es drauf hast, mit Backing-Tracks mitzuspielen, kannst du auch super mit anderen Leuten mitspielen.

Sobald du es drauf hast, mit Backing-Tracks mitzuspielen, kannst du auch super mit anderen Leuten mitspielen.

Beim Jammen geht es darum, zu experimentieren und Spaß zu haben.

Es geht nicht darum, dir den Kopf an der Musiktheoriezu zerbrechen – tatsächlich ist es so, dass du dich selbst sabotierst, wenn du beim Spielen zu viel über Musiktheorie nachdenkst.

Das Üben zu einem Backing-Track macht Spaß und ist ein risikoloser Weg, um ein*e bessere*r Musiker*in zu werden und deinen musikalischen Instinkt zu schärfen.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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