Warum gefälschte Streams Musiker*innen schaden

Warum gefälschte Streams Musiker*innen schaden

Erhalte schnellen, aufschlussreichen Support sowie Werbetipps, Tools und Tricks sowie den Vertrieb an über 100 Musik-Streaming-Plattformen, wenn du deine Tracks mit LANDR veröffentlichst. Veröffentliche einen Track.

Vor einer Weile ist in meinem Postfach ein Artikel über eine Webseite aufgetaucht, die ein kostenloses Verfahren zum Geldverdienen versprochen hat.

Der Vorschlag bestand darin, von einer künstlichen Intelligenz ein Album mit lizenzgebührenfreien Samples erstellen zu lassen, das dann unter deinem Namen bei Spotify hochgeladen wird.

Die Webseite hat darauf hingewiesen, dass du dein Album auf Spotify veröffentlichen und auf Dauerschleife im Hintergrund laufen lassen könntest, um so Geld mit den Streams zu verdienen.

Klingt super, oder?

Erhalte schnellen, aufschlussreichen Support sowie Werbetipps, Tools und Tricks sowie den Vertrieb an über 100 Musik-Streaming-Plattformen, wenn du deine Tracks mit LANDR veröffentlichst. Veröffentliche einen Track.

Als ich die Webseite mit den Vertriebsexpert*innen von LANDR geteilt habe, waren die anderer Meinung.

Fragwürdige Nutzungsweisen von Spotify wie diese schöpfen Geld von dem ohnehin bereits kleinen Geldpool ab, der Musiker*innen, die ihre Musik auf Spotify veröffentlichen, zur Verfügung steht.

Der Einsatz von KI, um ein Album mit lizenzgebührenfreien Samples zu schreiben, sodass du dieses vertreiben und selbst streamen kannst, um Geld zu verdienen, ist definitiv eine Grauzone und dazu noch ziemlich albern.

Doch ähnliche Verfahren, die dir einen Boost für deine Streams auf Spotify versprechen, sind viel gefährlicher – und sie schaden Musiker*innen mehr, als du vielleicht denkst.

Um deine Tracks auf Spotify und anderen Streaming-Plattformen zu schützen, zeigen wir dir in diesem Artikel, wie du dich vor gefälschten Streams schützen kannst.

Was sind gefälschte Streams?

Gefälschte Streams sind Wiedergaben eines Tracks, Videos oder Podcasts, hinter denen keine echte Person steckt, die sich den Inhalt wahrhaft anhört. Gefälschte Streams können dazu genutzt werden, um die Anzahl von Wiedergaben zu erhöhen, auf betrügerische Weise Streaming-Tantiemen einzusammeln oder anhand von Identitätsdiebstahl Tantiemen von Musiker*innen zu stehlen.

Warum schaden gefälschte Streams Musiker*innen?

Gefälschte Streams schaden Musiker*innen in mehrerlei Hinsicht.

Zum Einen werden Streaming-Tantiemen von Plattformen wie Spotify und Apple Music aus einem festgelegten Geldpool ausgezahlt, der Musiker*innen zur Verfügung steht, die ihre Musik auf der Plattform veröffentlichen.

Aus diesem Grund fluktuieren Zahlungen für Streams und sind nicht auf einen bestimmten Preis festgelegt.

Zahlungen für Streams fluktuieren und sind nicht auf einen bestimmten Preis festgelegt.

Wenn also jemand Zahlungen für gefälschte Streams erhält – also Zahlungen, die sie/er nicht ehrlich verdient hat – schöpft diese Person Geld aus dem ohnehin bereits kleinen Geldpool ab, der Musiker*innen zur Verfügung steht.

Gefälschte Streams werden als Betrug erachtet und Musiker*innen, die gefälschte Streams erhalten, gehen das Risiko ein, dass sie der Plattform verwiesen oder ihre Tracks gelöscht werden.

In manchen Fällen, z.B. wenn es sich um Betrug im Zusammenhang mit Identitätsdiebstahl handelt, kann das sogar dazu führen, dass strafrechtliche Maßnahmen ergriffen werden.

Gefälschte Playlisten und gefälschte Streams sind für gefälschte Leute

Im Allgemeinen strotzt die Branche der gefälschten Streams nur so vor Möglichkeiten zum Missbrauch.

Dienste, die versprechen, Streams mit fragwürdigen Playlisten und Click Farms zu boosten, nehmen am Ende Musiker*innen Geld weg, ohne etwas im Gegenzug zu leisten.

Klar, du kannst Werbeanzeigen auf Google und Facebook schalten, um deine Musik zu promoten und mehr Streams zu bekommen, falls du möchtest. Diese Art der Werbung steht nicht im Widerspruch zu Spotifys Nutzungsbedingungen.

Und es ist auch vollkommen in Ordnung, deine Tracks an Spotify und andere Musikmedien-Organisationen zu schicken, die Playlisten kuratieren.

Doch falls du dich dabei ertappst, dass du in Betracht ziehst, jemanden zu engagieren, die/der Playlist-Platzierungen und Streams gegen Bezahlung anbietet, sollten alle Lichter angehen.

Falls du dich dabei ertappst, dass du in Betracht ziehst, jemanden zu engagieren, die/der Playlist-Platzierungen und Streams gegen Bezahlung anbietet, sollten alle Lichter angehen.

Lass die Finger von solchen Angeboten und beschaffe dir dein Publikum auf coole und ehrliche Art. Das braucht Zeit und Mühe, doch zahlt sich auf lange Sicht aus.

Die große Hausputz bei Spotify 2021

Anfang 2021 hat Spotify zwischen ein paar Tausend und – laut einigen Berichten – 750.000 Songs von der Plattform gelöscht.

Spotify gab an, dass die gelöschten Songs Streams von gefälschten Streaming-Playlisten und Marketingagenturen enthielten, was gegen die Nutzungsbedingungen des Unternehmens verstieß.

Ein strenges Vorgehen gegen alle, die sich mit Webseiten für gefälschte Streams mit dubiosen Marketingversprechen einlassen – ein weiterer Grund, warum du dies nie tun solltest.

Wie kann ich mich gegen gefälschte Streams schützen?

Um deine Musik auf Streaming-Plattformen zu veröffentlichen, musst du mit einem Vertreiber arbeiten.

Erhalte schnellen, aufschlussreichen Support sowie Werbetipps, Tools und Tricks sowie den Vertrieb an über 100 Musik-Streaming-Plattformen, wenn du deine Tracks mit LANDR veröffentlichst. Veröffentliche einen Track.

Diese Dienstleister arbeiten mit allen Streaming-Plattformen zusammen, um deine Musik dort zu veröffentlichen.

Leider sind nicht alle Vertreiber gleich – manche verfügen über mangelhaften Schutz gegen Betrug und informieren dich nicht, wenn deine Tracks dubiose Streams erhalten oder jemand deine Identität benutzt.

Aus diesem Grund stammte die Großzahl der Tracks, die 2021 von Spotify gelöscht wurden, von einer kleinen Minderheit von Vertreibern.

Der Vertrieb von LANDR ist stolz darauf, über ein dezidiertes Team verfügen, das dafür zuständig ist, Betrug zu entdecken – das ist der Grund dafür, dass kein*e einzige*r Musiker*in, die/der den Vertrieb von LANDR benutzt, als Konsequenz dieses Großputzes von Spotify der Plattform verwiesen wurde.

Wenn Musiker*innen ihre Musik mit LANDR vertreiben, können sie sich sicher sein, dass ein Team aus echten Menschen sich alles genau anschaut, um sicherzustellen, dass alles den Richtlinien der Streaming-Plattformen Folge leistet.

LANDR liefert Musik schneller an Streaming-Plattformen wie Apple Music und Spotify, weil wir eine gute Beziehung mit ihnen haben.

Nach welchen Arten von gefälschten Streams und Betrug solltest du die Augen offen halten?

Es gibt vier grundlegende Arten von Betrug, die mit gefälschten Streams arbeiten und die du auf dem Schirm haben solltest.

Looping-Betrug

Falls du schon mal darüber nachgedacht hast, deine Songs über Nacht auf Dauerschleife zu spielen, oder deine Follower*innen zu fragen, dies für dich zu tun, dann solltest du dir das nochmal überlegen.

Spotify und andere Streaming-Plattformen erkennen diese Art von Verhalten sofort und zahlen dafür kein Geld.

Es kann sogar sein, dass du so von der Plattform entfernt und für immer ausgeschlossen wirst.

Lass Leute sich deine Musik einfach auf normale, menschliche Weise anhören, dann haben die Plattformen nichts gegen dich.

Playlisten-Betrug

Obwohl das Erscheinen auf einer Playlist eine tolle Gelegenheit darstellt, um mehr Leute zu erreichen und mehr Plays zu bekommen, solltest du niemals direkt Geld zahlen, um es auf eine Playlist zu schaffen.

Du solltest dich nicht mit Leuten beschäftigen, die dir die Gelegenheit bieten, deine Streams gegen Bezahlung zu boosten, indem du es auf bestimmte Playlisten schaffst.

Streaming-Plattformen halten stets die Augen offen nach solchen Arten von Playlisten, es könnte also gut passieren, dass du erwischt wirst und dein Ruf online schaden nimmt.

Identitätsdiebstahl

Identitätsdiebstahl ist eine weitere Art von Betrug, die zum immer größeren Problem wird.

Vor Kurzem hat zum Beispiel jemand eine Handvoll von durchgesickerten Rihanna-Demos zu einem neuen Album mit dem Titel “Angel” zusammengepackt.

Es hat viele Streams bekommen und das Geld dafür ging an eine Person, die nicht Rihanna war, bevor das Album von Spotify und Apple Music gelöscht wurde.

Solche Dinge passieren häufiger, als du vielleicht denkst – egal, ob das gefälschte Album aus durchgesickertem Material besteht oder ein*e Musiker*innen imitiert.

Click Farms, Bots und Hacking

Die letzte Art von Streaming-Betrug bedient sich ausgefeilten Click Farms, Bots und Hacking, um ein Profil zu erstellen oder zu hacken und dann Inhalte zu streamen.

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Diese Art von Betrug ist um einiges schwieriger zu entdecken, ist jedoch auch um einiges seltener.

In solchen Fällen kann man nicht viel machen. Am besten vertraut man darauf, dass die Streaming-Dienste über gute Betrugserkennung und Sicherheitsprotokolle für Nutzer*innen verfügen.

Sei du selbst und die Streams werden kommen

Streaming-Statistiken sollten dich als Musiker*in nicht definieren, sondern deine Musik und deine Kunst.

Es gibt vieles, das du tun kannst, um auf legitime Art und Weise neue Fans zu gewinnen und deine Reichweite zu vergrößern.

Arbeite mit anderen Musiker*innen zusammen, sei in den sozialen Netzwerken aktiv, probier’s mit Live-Streaming – die Liste ist lang.

Konzentriere dich darauf, tolle Musik zu machen, lerne die Fans, die du bereits hast, besser kennen und mache dir nicht allzu viele Gedanken darum, auf welcher Playlist du erscheinst oder wie viele Streams du letzten Monat bekommen hast.

Wenn die Fans deine Musik lieben, ist der Erfolg nicht weit.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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