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Wie du deinen Workflow überdenkst, um deine Kreativität anzukurbeln

Wie du deinen Workflow überdenkst, um deine Kreativität anzukurbeln

Wenn du nicht gerade ein musikalisches Meister-Genie bist, ist es relativ wahrscheinlich, dass du dann und wann an deine kreativen Grenzen stößt.

Gute Gewohnheiten sind wichtig beim Songwriting, können jedoch auch deine Kreativität beschränken und Ideen zügeln.

Es mag komisch klingen, doch die meisten von uns streben nach völliger kreativer Freiheit. Wenn man sich immer an die gleichen musikalischen Spielregeln hält, gefährdet das diese Freiheit gewaltig.

Meistens ist es am besten, seine Art, Musik zu machen, zu überdenken, um herauszufinden, was funktioniert und was verändert werden muss, um besagte kreative Freiheit zu finden.

Hier sind ein paar Tipps, die dir dabei helfen, deinen Workflow umzugestalten und positive Veränderungen vorzunehmen.

Nimm deinen Schreibprozess genau und ehrlich unter die Lupe

Mit Gewohnheiten, denen man sich nicht bewusst ist, kann nicht gebrochen werden.

Keine zwei Songwriter*innen oder Produzent*innen haben den gleichen Schaffensprozess, daher ist es wichtig, dir bewusst zu machen, wie genau du Musik machst.

Mit Gewohnheiten, denen man sich nicht bewusst ist, kann nicht gebrochen werden.

Du musst dir das Ganze nicht unbedingt notieren, doch falls du denkst, es könnte helfen, solltest du es tun. Auf diese Weise bekommst du einen vollständigen Eindruck davon, wie du Musik machst – von den Anfängen bis zum fertigen Song.

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Hier ist ein Beispiel eines bestimmten Schreibprozesses, der von Anfang bis Ende aufgeschrieben wurde:

  • Schreibe mit Synthesizern eine Akkordfolge
  • Füge zwei oder drei andere Abschnitte mit Akkordfolgen hinzu und beginne damit, eine Struktur zu formen
  • Schreibe die Melodie, indem du zu den Akkorden singst
  • Schreibe den Text, sodass er zur Melodie und der Phrasierung passt
  • Füge zusätzliche Instrumentierung wie Percussions, Bass usw. hinzu
  • Füge Produktions- und Mixing-Elemente hinzu
  • Mastern, promoten und veröffentlichen

Wenn du eine klare Idee deines Prozesses hast, kannst du damit anfangen herauszufinden, was daran nicht funktioniert.

Wenn du zum Beispiel immer mit einem Drumbeat beginnst, kannst du versuchen, mit etwas Anderem zu beginnen.

Die ersten zwei oder drei Schritte im Schreibprozess sind die wichtigsten, daher ist es extrem hilfreich, sich diese Schritte genau anzuschauen und eventuell zu verändern.

Definiere deine Stärken und Schwächen als Songwriter*in

Welche Aspekte deines Schreibprozesses bringt deine Stärken und Schwächen zum Vorschein?

Indem du dir das bewusst machst und definierst, was nicht funktioniert, kannst du positive Veränderungen vornehmen.

Falls ein bestimmtes Element unwesentlich oder nicht hilfreich ist, solltest du versuchen, es zu ändern. Du solltest dich nicht davor scheuen, mit deinem Schaffensprozess herumzuexperimentieren, sobald du ihn analysiert hast.

Nimm dir die Zeit, die Bereiche deines Prozesses zu identifizieren, die deine Fähigkeiten unterstreichen.

Kannst du dieselbe Kreativität und denselben Enthusiasmus auch auf andere Bereiche deines Schreibprozesses, in denen es nicht so gut läuft, übertragen?

Denke an die Dinge, die du an der Musik anderer Musiker*inneninspirierend und einprägsam findest.

Falls du dich so richtig blockiert fühlst, kannst du den Schreibprozess einer bestimmten Musikern oder eines bestimmten Musikers, die oder den du toll findest, genauer unter die Lupe nehmen.

Falls du dich so richtig blockiert fühlst, kannst du den Schreibprozess einer bestimmten Musikern oder eines bestimmten Musikers, die oder den du toll findest, genauer unter die Lupe nehmen.

Ein Beispiel ist ein faszinierendes Interview aus dem Jahr 2016, in dem Jonny Greenwood von Radiohead über den einzigartigen Schreibprozess der Band spricht.

Greenwood sieht Radiohead als Arrangeure der Ideen, die Thom York mit ins Studio bringt. Du solltest keine Angst davor haben, dir Inspiration und konkrete Ideen für deinen Schreibprozess von deinen Lieblingsmusiker*innen zu holen.

Identifiziere, was dich zurückhält

Egal, ob es sich um einen alten Gitarrenverstärker mit Wackelkontakt oder eine ausgebrannte Beziehung zu jemandem, mit dem du musikalisch zusammengearbeitet hast, handelt – bei der Neudefinierung deines Schreibprozesses geht es darum, das wegzulassen, was dich zurückhält.

Die Instrumente, mit denen wir schreiben und aufnehmen, haben einen großen Einfluss auf die Musik, die wir machen, genauso wie die Musiker*innen im Raum, mit denen wir Songs schreiben.

Die Instrumente, mit denen wir schreiben und aufnehmen, haben einen großen Einfluss auf die Musik, die wir machen, genauso wie die Musiker*innen im Raum, mit denen wir Songs schreiben.

Es ist natürlich einfacher, dein Equipment auf den Prüfstand zu stellen, als die Leute, mit denen du zusammenarbeitest.

Falls ein Instrument oder bestimmtes Equipment nicht richtig funktioniert oder dich nicht ausreichend inspiriert, dann sollte es ersetzt werden.

Bevor du die Verbindung mit einer Musikerin oder einem Musiker, mit der oder dem du zusammenarbeitest, kappst, solltest du versuchen, ein paar Songs ohne die Person zu schreiben, um zu sehen, wie es sich anfühlt und was anders klingt.

Solltest du feststellen, dass dein Prozess ohne die Person im Allgemeinen kreativer und inspirierter ist, ist es wahrscheinlich an der Zeit, eine taktvolle Veränderung vorzunehmen.

Entwickle eine Idee auf eine Weise, die du vorher noch nie ausprobiert hast

Jetzt da du eine bessere Idee von deinem Prozess hast, wird es Zeit, etwas Neues auszuprobieren.

Was diese neue Sache ist, hangt von der Person ab, doch es sollte sich von der Art, wie du deinen Prozess normalerweise startest, unterscheiden.

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Füge neue Instrumente hinzu, arbeite mit neuen Songwriter*innen zusammen, schreibe Texte über Themen, die du in deiner Musik vorher noch nie behandelt hast.

Da du jetzt deine Gewohnheiten kennst, wird es Zeit, ein paar kreative Risiken einzugehen. Falls es dir dabei mulmig zumute ist, machst du es richtig.

Egal, wer du bist und wie du Musik machst – du kannst nur gewinnen, wenn du deinen Schreibprozess bewusst angehst.

Wenn du dir genau anschaust, wie du Songs schreibst und wie die Welt um dich herum funktioniert, sind musikalische Ideen und Inspiration viel leichter zu finden.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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