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Unschöne Wahrheiten: Deine Musik kann nicht allen gefallen

Unschöne Wahrheiten: Deine Musik kann nicht allen gefallen

Es ist vollkommen natürlich, dass du dir wünschst, dass deine Musik der ganzen Welt gefällt.

Immerhin sollte es eine deiner absoluten Prioritäten als Musikschaffende*r sein, dich mit deinen Fans in Verbindung zu setzen. Doch die Wirklichkeit sieht so aus, dass deine Musik nicht allen gefallen kann und sollte.

Hier ist unsere heutige unschöne Wahrheit: Deine Musik kann nicht allen gefallen. Doch das sollte dich nicht entmutigen. In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du dir selbst treu bleiben und kreativer werden kannst, indem du dich mit dieser unschönen Wahrheit abfindest.

Wenn du versuchst, allen zu gefallen, wirst du am Ende niemandem gefallen

Denken wir an die Musik, die derzeit den kulturellen Diskurs bestimmt. Ist sie einzigartig und originell, oder fade und leicht zu vergessen?

Die Musik, die hervorsticht, ist authentisch und anders.

Immer und immer wieder sehen wir, dass die Musik, die hervorsticht, authentisch und anders ist.


Es ist einfach, Trends hinterherzujagen und Hörer*innen zu überzeugen, doch dein Publikum ist um einiges aufmerksamer als du vielleicht denkst. Wenn du mit deiner Musik alle ansprechen willst, sprichst du im Endeffekt höchstwahrscheinlich niemanden an.

Wirkungsvolle Musik zehrt von Menschlichkeit und Kreativität – nicht von dem Wunsch, von allen geliebt zu werden. Musikschaffende müssen den Wunsch, so vielen Hörer*innen wie möglich zu gefallen, mit dem Wunsch, bedeutsame Musik zu erschaffen, in Einklang bringen, was nicht immer einfach ist.

Falls deine Motivation eher auf der Sehnsucht nach Erfolg und Ruhm basiert, statt auf echter Kreativität, dann stimmt etwas nicht.

Eine bedeutsame Verbindung mit deinen Hörer*innen beginnt mit der Motivation, tolle Musik zu machen.

Das Streben nach universeller Akzeptanz bringt deinen kreativen Prozess zum Halten

Woran denkst du, wenn du einen Song schreibst?

Woran denkst du, wenn du einen Song schreibst?

Bist du neugierig, wo dich deine Ideen hinführen? Oder bist du damit beschäftigt, Songs zu schreiben, die allen gefallen?

Wenn der Schwerpunkt eher darauf liegt, Musik zu schreiben, die allen gefällt, statt ehrliche Musik zu erschaffen, die dich und deine besten Ideen repräsentiert, dann hast du ein Problem.

Du lieferst deine beste Arbeit ab, wenn du offen und neugierig bist. Doch der Prozess entgleist, wenn du dir den Druck machst, von allen gemocht zu werden.

Um dieses Problem zu vermeiden, solltest du dich während des kreativen Prozesses immer wieder überprüfen.

Sobald du feststellst, dass du Entscheidungen fällst, um dem Publikum zu gefallen, und dabei deine Ideen versimplifizierst, solltest du eine Pause einlegen und dich umorientieren. Je mehr Herz und einzigartige Persönlichkeit deinen kreativen Prozess bestimmen, desto mehr spezifische Hörer*innen-Gruppen werden sich mit deiner Musik identifizieren können.

Dabei wirst du feststellen, dass es absolut unmöglich ist, dass deine Musik allen gefällt. Wenn du genauer darüber nachdenkst, wirst du feststellen, dass dieser Umstand immense Freiheit bedeutet.

Ehrlichkeit geht vor Bestätigung

Kein*e Musiker*in will Musik machen, die die Leute sofort wieder vergessen. Doch leider ist fade, sichere Musik einfacher zu machen als Songs, die tatsächlich etwas über dich aussagen.

Es ist weder realistisch noch möglich, die gesamte Hörerschaft zu Fans deiner Musik zu machen. Doch es ist möglich, tiefgreifende, ansprechende Musik zu machen, die ein spezifisches Publikum direkt anspricht.

Es war noch nie so wichtig, echte Beziehungen mit deinem Publikum zu knüpfen. Unendliche Release-Zyklen und kaum erwähnenswerte Playlists sorgen häufig dafür, dass Hörer*innen irgendwo verloren gehen.

Es war noch nie so wichtig, echte Beziehungen mit deinem Publikum zu knüpfen.

Bleibende Eindrücke beginnen mit authentischer Musikproduktion.



Diese Art des Schreibens birgt Risiken. Tatsächlich ist es wahrscheinlicher, damit zu scheitern, als dauerhafte Erfolge zu verbuchen. Doch der Pfad der Authentizität bietet dir die größte Chance, um Arbeit abzuliefern, die deine Hörer*innen wirklich anspricht.

Nicht alle Hörer*innen werden deine Musik lieben. Statt dir darüber Sorgen zu machen, solltest du dich darauf konzentrieren, auf bedeutsame Art und Weise mit den Hörer*innen zu kommunizieren, die sich wahrscheinlich am meistens mit deinen Songs identifizieren können.

Stütze dich auf Authentizität, um bedeutsame Musik zu erschaffen

Die Songs, die am besten ankommen, werden von Musiker*innen erschaffen, die sich auf ihre einzigartige musikalische Identität verlassen.

Black Belt Eagle Scouts, an deren Spitze die Swinomish/Iñupiaq Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Katherine Paul steht, haben mit ihrem durchdachten Indie-Rock in den letzten Jahren viele leidenschaftliche Follower*innen gewonnen.

Die Songs, die am besten ankommen, werden von Musiker*innen erschaffen, die sich auf ihre einzigartige musikalische Identität verlassen.

2016 hat die amerikanische Rapperin, Produzentin und Dichterin Noname die Öffentlichkeit und Kritiker*innen mit Telefone, einem Mixtape, dessen Songs in der Form eines Telefongesprächs präsentiert werden, für sich gewonnen.

Egal wie talentiert und fleißig du bist, oder wieviel Glück du hast, du kannst niemals die gesamte Welt für deine Musik gewinnen.

Deine beste Chance, um bleibende Verbindungen mit deinen Hörer*innen zu knüpfen, besteht darin, dich auf deine eigene Kreativität und Authentizität zu verlassen.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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