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Metadaten für Musiker*innen: Was genau sich dahinter verbirgt und warum sie so wichtig sind

Metadaten für Musiker*innen: Was genau sich dahinter verbirgt und warum sie so wichtig sind

Die Zukunft des Musikvertriebs lässt sich schnell zusammenfassen: Metadaten werden immer wichtiger.

Metadaten stellen sicher, dass deine Songs bereit für den Vertrieb und die Veröffentlichung sind. Wenn deine Metadaten nicht stimmen, ist deine Musik schlichtweg nicht bereit, geteilt zu werden…

Die Informationen, die du als Metadaten angibst, sorgen dafür, dass deine Musik überall dort, wo sie verfügbar ist, korrekt gespeichert, sortiert und identifiziert werden kann. Das heißt Plattformen wie Spotify, Apple Music, YouTube und sogar Shazam.

Metadaten sorgen dafür, dass deine Musik gefunden werden kann.

Und auch deine Und auch deine Tantiemen sind von deinen Metadaten abhängig. Ohne korrekte Daten kann es passieren, dass deine Streams dir nicht korrekt zugeordnet werden.

Und das kann bedeuten, dass du nicht bezahlt wirst. Professionell mit deiner Musik umzugehen, bedeutet, professionell mit deinen Metadaten umzugehen. Das Eine ist ohne das Andere nicht mehr möglich.

Die Lösung? Sorge noch vor dem Release dafür, dass alles in Ordnung ist, sodass deine Musik korrekt identifiziert werden kann, egal wo sie abgespielt wird.

In diesem Artikel erfährst du, was Metadaten sind, wie sie dafür sorgen, dass deine Musik gefunden werden kann, und wie sie dir dabei helfen, die angemessene Anerkennung für deine Musik zu bekommen.

Was sind Musik-Metadaten?

Musik-Metadaten sind die Informationen, die in Audiodateien enthalten sind, um Audioinhalte zu identifizieren, zu kennzeichnen und zu präsentieren.

Metadaten werden von jedem wichtigen Gerät und jeder führenden Musik-Streaming-App genutzt, darunter Smartphones, Spotify, Apple Music, YouTube und allen anderen wichtigen Online-Musikdiensten.

Metadaten beinhalten Informationen wie Interpret*in, Genre, Label, Songtitel, Albumtitel und Tracknummern.

Metadaten nahmen ihren Anfang als grundlegende Informationen, die direkt in die Dateien einer CD kodiert wurden. Heutzutagen bezeichnen sie sämtliche Informationen, die in einer Musikdatei auf Streaming-Diensten oder digitalen Shops enthalten sein müssen.

Streaming-Plattformen sind auf Metadaten angewiesen, sie sind heute wichtiger als jemals zuvor. Ohne Metadaten fehlt deinen Songs der Kontext – sie sind schlicht anonyme Dateien in einem Meer aus Daten im Netz.

Ohne Metadaten fehlt deinen Songs der Kontext – sie sind schlicht anonyme Dateien in einem Meer aus Daten im Netz.

Merke dir einfach: Je detaillierter deine Metadaten, desto einfacher können sie den richtigen Hörer*innen zugänglich gemacht werden.

Deine Metadaten zu vernachlässigen ist das Gleiche wie deine Musik ohne Pass, ohne Bordkarte, ohne Geld und ohne Nackenkissen an den Flughafen zu schicken. So wird sie nur mit viel Verwirrung und Stress am Ziel ankommen, wenn überhaupt.

Daher sind führenden Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Music strenge Regelungen für Metadaten absolut notwendig.

Und das ist auch der Grund dafür, dass fehlerhafte Metadaten deinen Track im Keim ersticken lassen können. Wenn die Metadaten unvollständig oder inkorrekt sind, kommt er für den Online-Vertrieb nicht in Frage.

Wie funktionieren Metadaten?

Metadaten wurden früher in einen speziellen Teil einer Datei, der kein Tonmaterial enthielt, eingeschrieben. So wurden Metadaten ursprünglich auf CDs und anderen Medien gespeichert.

Metadaten können nach wie vor noch auf diese Weise gespeichert werden. Mit Hilfe von Tagging-Tools wie Kid3 kannst du sie deinen eigenen Dateien hinzufügen.

Es ist keine schlechte Idee, Metadaten direkt in deine WAVs einzubauen, doch Streaming-Dienste sind, um deine Musik zu identifizieren, fast immer auf die Metadaten angewiesen, die beim Online-Vertrieb genutzt werden.

Daher musst du besonders gut darauf achten, alles richtig zu machen.

Dein Online-Vertreiber kümmert sich um die Übermittlung deiner Metadaten an die Streaming-Dienste – sofern du sie korrekt angibst.

https://blog.landr.com/wp-content/uploads/2019/06/Metadata-101-Why-Metadata-Matters-for-Your-Release_Builder.jpg

Wie du deine Metadaten korrekt angibst

Hier ist eine vollständige Liste der Daten, die du angeben musst, bevor du deine Musik erfolgreich vertreiben kannst:

  • Tracktitle: der Name deines Songs
  • Genre: das primäre Genre deines Tracks
  • Subgenre: das sekondäre Genre
  • Primärer Interpret: der Hauptinterpret des Tracks. Diesen musst du für jeden Track eines Release immer genau gleich angeben.
  • Mitwirkende: sämtliche andere Personen, die an dem Track mitgewirkt haben. Füge Mitwirkende nicht in das Feld für den primären Interpreten ein, dafür ist dieses Feld da!
  • Komponist: Die Person, die die Musik für den Song geschrieben oder Musik zu dem Song beigetragen hat
  • Verleger: Der Verlag, der den Komponisten vertritt. Falls es keinen Verlag gibt, gib hier einfach den Namen des Komponisten an.
  • Produzenten: die Produzenten-Credits dieses Tracks
  • Zusätzliche Mitwirkende: Sämtliche anderen Personen, die an dem Track mitgewirkt haben, und erwähnt werden sollten.
  • Explicit Content (explizite Inhalte): Gibt an, ob dein Track im Sinne der Richtlinien von LANDR explizite Inhalte aufweist.
  • Sprache des Songtexts: die Sprache der gesungenen Songtexte
  • Songtext-Verleger: Der Verlag, der die Songtexterin/den Songtexter vertritt
  • Inhaber*in der Komposition: Die Person, die die Rechte an der Komposition innehat
  • Jahr der Komposition: Das Jahr, in dem der Track komponiert wurde
  • Besitzer*in der Master-Aufnahme: Die Person, die die Tonaufnahme besitzt
  • Jahr der Aufnahme: Das Jahr, in dem die Aufnahme stattfand
  • Sprache des Release: Die Sprache des Release an sich. Selbst wenn du vorhast, deinen Release in einem anderen Land oder Gebiet zu veröffentlichen, muss die Sprache deines Release mit der Sprache der eingetragenen Metadaten übereinstimmen.

Diese Liste mag lang erscheinen, doch es lohnt sich, so viel wie möglich davon anzugeben.

4 Tipps für korrekte Metadaten

Anhand von Metadaten führen Streaming-Dienste auf ihren Plattformen Qualitätskontrollen durch.

Das bedeutet, dass dein Release nicht veröffentlicht werden kann, wenn irgendetwas nicht stimmt.

Metadaten, die nicht den Regeln entsprechen, können dafür verantwortlich sein, dass dein Release nicht an die Shops geschickt werden kann.

Metadaten, die nicht den Regeln entsprechen, können dafür verantwortlich sein, dass dein Release nicht an die Shops geschickt werden kann.

Hier sind 4 wesentliche Schritte, die dir dabei helfen sicherzustellen, dass deine Metadaten bei der Veröffentlichung keine Probleme bereiten.

1. Überprüfe mehrmals Rechtschreibung und Formatierung

Versichere dich, dass du deinen Tracktitel und Künstlernamen korrekt und stets auf die gleiche Weise schreibst.

Schreibweise und Formatierung von Künstlernamen müssen überall konsistent sein, egal ob es sich um den primären Interpreten oder Mitwirkende handelt.

Selbst wenn du Namen mehrere Male eingeben musst, solltest du sie nie abkürzen oder zusätzliche Zeichen hinzufügen.

Falls du zusätzliche Interpret*innen oder Mitwirkende angeben willst, nutze einfach das “+”-Icon, um dem Formular zusätzliche Felder hinzuzufügen.

Es ist wichtig, dass du keine Künstlernamen kombinierst – wie z.B. “Toots & The Maytals” – außer du willst, dass dein Release auf einem vollkommen separaten Künstlerprofil auftaucht.

Mehrere Mitwirkende dürfen nicht als Liste in einem einzigen Feld hinzugefügt werden.

2. Gib die korrekte Sprache des Release an

Das Feld für die Sprache des Release gibt die Sprache und den Zeichensatz deines Release an.

Selbst wenn die Sprache deiner Songtexte eine andere ist, gibst du in diesem Feld die Sprache der von dir eingetragenen Metadaten an.

3. Versuche nicht, das System zu manipulieren

Metadaten, die keine aussagekräftigen Informationen liefern, sind nutzlos und haben keine positive Auswirkung auf deinen Release auf den Streaming-Diensten.

Metadaten, die keine aussagekräftigen Informationen liefern, sind nutzlos und haben keine positive Auswirkung auf deinen Release auf den Streaming-Diensten.

Wähle einen direkten Ansatz, wenn du dich mit Metadaten beschäftigst.

Gib keine irreführenden Informationen bezüglich deines Genres oder Subgenres an. Das führt lediglich zu verwirrten Hörer*innen (und Algorithmen)!

4. Achte auf das Cover deines Albums

Das Cover deines Albums muss den Metadaten, die du für deinen Release eingegeben hast, entsprechen. Du musst ihm dementsprechend genauso viel detailgenaue Aufmerksam schenken wie den restlichen Informationen deines Release.

https://blog.landr.com/wp-content/uploads/2019/06/Metadata-101-Why-Metadata-Matters-for-Your-Release_albumart.jpg

Wenn die führenden Streaming-Plattformen angeben, dass sie keine URLs, Tags oder ausschweifenden Texte akzeptieren, dann meinen sie das auch.

Versuche, zu Seiten außerhalb der Plattformen zu verlinken, vermindert das allgemeine Gefühl von Qualität von Streaming-Diensten – hüte dich dementsprechend vor solchen Taktiken.

Was deiner Musik auf lange Sicht am meisten bringt, sind akkurate, deutliche und konsistente Informationen.

Was deiner Musik auf lange Sicht am meisten bringt, sind akkurate, deutliche und konsistente Informationen.

Vergiss nicht, dass diese Plattformen viel Geld bezahlen, um erfolgreiche Musiker*innen in ihrem Repertoire zu haben. Wenn du willst, dass deine Inhalte an den gleichen Orten wie jene der Spitzenmusiker*innen zu finden sind, musst du ihre Regeln respektieren.

Metaphysischer Release

Metadaten machen deinen Track zum Qualitätsprodukt auf den Streaming-Diensten.

Es ist wichtig, das Ganze richtig anzugehen, um dein Produkt an die Hörer*innen zu bringen.

Jetzt da du alle Details der Metadaten-Anforderungen von LANDR kennst, bist du bereit, deinen ersten Release zu starten.

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