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Musiktheorie

Das Musikverzeichnis: 50 obskure Musikbegriffe, die man kennen sollte

Das Musikverzeichnis: 50 obskure Musikbegriffe, die man kennen sollte

In der Welt der Musik findet man immens viele Begriffe.


Zu wissen, was diese Begriffe bedeuten, ist nützlich, wenn man verstehen will, was sich in einem Musikstück abspielt.

Doch noch wichtiger: Wenn du Musikbegriffe verstehst, kannst du besser kommunizieren, wie deine Musik klingen soll, wenn du mit anderen Musiker*innen zusammenarbeitest.

Um dich, was Musikbegriffe angeht, auf den neuesten Stand zu bringen, haben wir eine Liste mit 50 Definitionen der verwirrendsten Musikbegriffe zusammengestellt.

Hier sind 50 Musikbegriffe, die du kennen solltest.

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1. Akzent

Ein Akzent ist die dynamische Betonung bzw. Hervorhebung einer bestimmten Note oder Phrase.

2. Adagio

Adagio bedeutet bequem auf Italienisch. In der Musik bedeutet dieser Begriff, dass ein Stück in einem langsameren Tempo gespielt werden soll.

3. Allegro

Allegro bedeutet fröhlich, heiter auf Italienisch. In der Musik bedeutet dieser Begriff, dass ein Stück energetischer und in erhöhtem Tempo gespielt werden soll.

4. Alt

Alt ist eine Stimmlage, die normalerweise einer Sängerin/einem Sänger in einem Chor zugewiesen wird. Die Alt-Stimme liegt unter der Sopranstimme und über der Tenorstimme.

5. Andante

Mit andante wird ein moderat langsames Tempo beschrieben. Die italienische Bedeutung “laufend” evoziert einen laufendes Tempo für ein Musikstück.

6. Arpeggio

Ein Arpeggio entsteht, wenn ein Akkord in Sequenzen zerteilt und gespielt wird. Ein C-Dur-Arpeggio zum Beispiel wird als C-E-G-C gespielt.

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7. Auflösungszeichen

Ein Auflösungszeichen zeigt den Musiker*innen an, dass die Vorzeichen in einem bestimmten Bereich aufgelöst und somit alle Noten als natürliche Noten gespielt werden sollen.

8. b

In der Musik bezieht sich das Vorzeichen b auf eine bestimmte klangliche Qualität einer Note. Eine mit dem Vorzeichen b versehene Note liegt einen Halbtonschritt unter der natürlichen Note.

9. Coda

Die Coda ist ein Symbol, mit dem der finale, ausklingende Teil eines Musikstücks angezeigt wird. Die Notation beinhaltet die Anweisung “da coda”, um dem Orchester zu sagen, dass es zum Anfang des ausklingenden Teils springen sollen.

10. Crescendo

Ein Crescendo ist ein schrittweiser Anstieg in der Lautstärke eines bestimmten Abschnitts in der Notation.

11. Da capo

“Da capo” gibt der Band oder dem Orchester die Anweisung, das Musikstück wieder von Vorne zu beginnen.

12. Dal segno

“Dal segno” ist eine Anweisung, die der Band oder dem Orchester anzeigt, dass sie zu einem anderen Teil des Musikstücks springen und von dort weiterspielen soll. Dieser Teil wird häufig durch ein Symbol oder Zeichen gekennzeichnet, das einem Stern ähnelt.

13. Diminuendo

Ein diminuendo ist das Gegenteil eines crescendos und bedeutet, dass die Lautstärke in einem bestimmten Teil verringert wird.

14. Fermate

Eine Fermate ist ein Symbol, das anzeigt, dass eine Note länger als gewöhnlich gehalten werden soll. Wie lange die Note gehalten wird, bestimmt die Interpretin/der Interpret oder die Dirigentin/der Dirigent.

15. Forte

Mit dem Begriff forte wird eine lautere Dynamik beschrieben. Forte ist lauter als mezzo-forte, jedoch leiser als fortissimo.

16. Fortepiano

Fortepiano ist eine Anweisung bezüglich der Dynamik, die einer Instrumentalistin/einem Instrumentalisten sagt, dass sie/er eine Note am Anfang laut spielen, sie jedoch gleich danach zu einer leisen, gehaltenen Dynamik abklingen lassen soll.

17. Giocoso

Giocoso beschreibt in der Musik, dass ein Stück auf vergnügliche und unbeschwerte Weise gespielt werden soll, was häufig ein schnelleres Tempo bedeutet.

18. Glissando

Ein glissando weist Instrumentalist*innen dazu an, von Note zu Note zu “gleiten”, statt zwischen den Noten abzubrechen und jede Note einzeln zu betonen.

19. Glockenspiel

Das Glockenspiel ist ein hohes Percussion-Instrument mit Metallstäben, die mit einem harten Schlägel angestoßen werden.

20. Kadenz (Harmonielehre)

Eine Kadenz ist eine Sequenz aus Akkorden, mit der das Ende einer Phrase angezeigt wird.

21. Kadenz (Instrumentalkonzert)

Eine Kadenz im Kontext eines Instrumentalkonzerts ist ein Moment in einem Musikstück, wenn ein*e Instrumentalist*in oder Sänger*in die Gelegenheit bekommt, ein improvisiertes Solo zu spielen, das das rigide Tempo und den Rhythmus verlassen darf.

22. Kanon

In einem Kanon wird eine Melodie erst von einem Instrument oder einer Instrumentengruppe gespielt und dann eine gewisse Anzahl von Takten später von einem anderen Instrument, sodass sich die Melodien überschneiden.

Wenn du Musikbegriffe verstehst, kannst du besser kommunizieren, wie deine Musik klingen soll, wenn du mit anderen Musiker*innen zusammenarbeitest.

23. Kreuz

Das Kreuz-Vorzeichen erhöht eine Note um einen Halbton.

24. Largo/Larghetto

Largo bedeutet groß auf Italienisch. In der Orchestermusik bedeutet das, dass die Musik in einem großen und langsam voranschreitenden Tempo gespielt werden soll.

25. Legato

In der Musik bedeutet legato, dass alle Noten sanft und ohne viel Artikulation zwischen den Noten verbunden werden sollen.

26. Leggero

Leggero bedeutet “leicht” auf Italienisch. Wenn man die Anweisung “leggero” in den Noten sieht, bedeutet das, dass man “leicht”, für gewöhnlich schneller und auf heitere Weise spielen soll.

27. Motif

In der Musik bezieht sich der Begriff “Motif” auf eine spezifische Melodie oder Notenreihe, die als Variationen innerhalb eines Musikstücks mehrmals vorkommt.

28. Notenschlüssel

Der Notenschlüssel ist ein Symbol, das man am Anfang eines Notenblattes findet und das die Notenwerte eines Notensystems festlegt.

Zum Beispiel: Ein G-Schlüssel (Violinschlüssel) zeigt, dass die Note G auf der zweiten Linie des Notensystems liegt.

29. Nonett

Ein Nonett ist eine Gruppe, die aus neun Musiker*innen besteht.

30. Ostinato

Ähnlich wie ein Motif ist ein Ostinato eine rhythmische Figur, die innerhalb eines Musikstücks mehrmals wiederholt wird.

31. Pan

Pan ist ein Begriff der Audioproduktion, der die Stereo-Richtung eines Audiosignals angibt. Wenn ein Audiosignal komplett nach links gerückt (“panned”) wird, kommt es aus der linken Seite eines Stereo-Lautsprechers.

32. Pianissimo

Pianissimo ist eine dynamische Anweisung, die den Musiker*innen anzeigt, dass sie sehr sanft oder leiser spielen sollen. Pianissimo ist leiser als piano und lauter als pianississimo.

33. Pizzicato

Pizzicato bedeutet “gezupft” auf Italienisch und weist die Musiker*innen dazu an, ihre Streichinstrumente zu zupfen, statt mit dem Bogen zu streichen.

34. Quintole

Wie eine Triole auch, ist eine Quintole eine rhythmische Notation, die die Musiker*innen anweist, fünf Noten innerhalb des Raums einer Viertelnote zu spielen.

35. Rhapsodie

Eine Rhapsodie ist ein Musikstück, das an keine musikalische Form gebunden ist und aus mehreren frei fließenden Teilen besteht, die nicht miteinander verknüpft sein müssen.

36. Ritardando

Ein ritardando weist die Musiker*innen an, schrittweise das Spieltempo zu verlangsamen.

37. Rondo

Ein rondo ist eine orchestrale Form oder eine Songstruktur. Sie besteht für gewöhnlich aus mehreren, sich wiederholenden Teilen.

38. Scherzo

Ein scherzo ist ein kurzes Musikstück für Orchester.

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39. Sforzando

Sforzando ist eine dynamische Anweisung, die den Musiker*innen mitteilt, dass sie eine Note abrupt und laut spielen sollen. Die Betonung, die beim sforzando auf eine Note gesetzt wird, ist für gewöhnlich stärker als ein Akzent.

40. Sopran

Der Sopran ist die höchste Stimmlage und liegt damit über dem Alt.

41. Sostenuto

Sostenuto bedeutet “gehalten” auf Italienisch. Sostenuto-Noten werden länger gehalten als ihr ursprünglicher Notenwert.

42. Staccato

Staccato ist das Gegenteil von sostenuto. Staccato-Noten werden um einiges kürzer und abgehackter gespielt als ihr ursprünglicher Notenwert.

43. Takt

Ein Takt ist ein Zeitabschnitt in einem Musikstück, der durch die Taktart definiert wird. In einem 4/4-Takt zum Beispiel gibt es vier Viertelnoten in jedem Takt.

44. Tempo

Das Tempo ist die Geschwindigkeit, in der ein Musikstück gespielt wird. Das Tempo bestimmt für gewöhnlich die Dauer einer Viertelnote.

45. Tenor

Der Tenor ist die Stimmlage zwischen Alt und Bass.

46. Tremolo

Tremolo ist ein Effekt, mit dem Musiker*innen eine gehaltene Note versehen können, um einen zitternden Klang zu erzeugen. Ein Tremolo entsteht für gewöhnlich dadurch, dass man die gleiche Note extrem schnell wiederholt.

47. Triller

Ein Triller entsteht, wenn man rapide zwischen zwei Tonhöhen hin- und herwechselt.

48. Vibrato

Ein Vibrato ist ein Effekt, bei dem die Tonhöhe einer Note subtil nach oben und unten verschoben wird, um einen vibrierenden Effekt zu erzeugen.

49. Viertelnote

Eine Viertelnote ist ein Notenwert, der der Hälfte einer halben und dem Viertel einer ganzen Note entspricht.

50. Vivace

Vivace bedeutet “lebhaft” oder “lebendig” auf Italienisch. Diese Anweisung verlangt ein schnelles Tempo, laute Dynamik und fröhliches Spielen.

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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