10 unnostalgische analoge Synthesizer, die nicht zurückschauen

10 unnostalgische analoge Synthesizer, die nicht zurückschauen

Ich bin entscheiden unnostalgisch. Nostalgie ist teuer und erledigt den Job meistens nicht so, wie ich es gerne hatte. Insbesondere wenn es um Equipment geht…

Mein Setup beinhaltet genau null Vintage-Instrumente – und alles ist analog. Vintage-Equipment ist häufig teuer (und nicht immer aus gutem Grund).

Aktuelle Innovationen auf dem Gebiet der analogen Synthese, des Hardware-Designs sowie der Firmware haben uns einige unglaublich tolle Equipment-Workflows beschert. Analoge Synthesizer können mittlerweile als VST-Plugins eingesetzt werden und lassen sich mit so ziemlich allem synchronisieren. Obwohl es Viele gibt, die sich über Neuauflagen von Vintage-Equipment immens freuen, muss ich zugeben, dass ich das Ganze eher langweilig finde.

Das Spannende an diesen Neuauflagen besteht darin, kultige Synthesizer mehr Leuten zugänglich zu machen. Ich kann mich jedoch wenig für Dinge begeistern, die eine Kopie von Vergangenem darstellen. Das, was diese Synthesizer damals so spannend gemacht hat, war der Umstand, dass sie das Musikmachen anhand neuer Technologien aus der jeweiligen Ara neu definiert haben.

Zu Ehren aller InnovatorInnen da draußen haben wir hier 10 zukunftsweisende Synthesizer zusammengestellt, die sich dem Wiederholen der Vergangenheit verweigern:

1. Korg Minilogue

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An erster Stelle dieser Liste steht mein persönlicher Favorit: der Korg Korg Minilogue.

Der fantastische, von Tatsuya Takahashi entwickelte, vierstimmige analoge Synthesizer von Korg kam im Zuge der aktuellen Demokratisierung der analogen Synthesis auf den Markt. Die Beliebtheit dieses komplett programmierbaren Minilogues war in Musikladen und Studios weltweit zu beobachten (er musste meistens Monate im Voraus bestellt werden).

Korgs intuitiver Workflow und clevere Firmware machen aus ihm einen allzeit zur Performance bereiten Synthesizer. Er speichert Patches, während du sie kreierst, als auch Bewegungssequenzen auf bis zu vier Parametern.

Für mein letztes Set habe ich all meine acht Tracks in Reihenfolge der Set-List gespeichert, damit ich sie schnell und einfach abrufen kann – ein wahrer Segen.

Andere coole Funktionen: Ein 16-Schritt-Sequenzer und 200 Programmspeicher, eingebautes Tape-Delay, Ringmodulation und Regler, mit denen du deine Wellen formen kannst (viele Wellenformen-Optionen).

Das OLED-Oszilloskop zeigt dir sogar, während du Parameter veränderst, an, wie du deine Wellenform beeinflusst, wodurch du nützliches visuelles Feedback bezüglich dessen, wie du deinen Sound formst, erhältst.

In Anbetracht der Palette an Funktionen verfügt dieser Synthesizer über alle Vintage-Vorteile, wartet jedoch mit einem schlankeren, einfach zu bedienenden und wahrhaft modernen Interface auf.

Falls dir dieser Synthesizer gefällt, solltest du dir außerdem seinen Mono-Bass-Bruder, den Monologue , mal näher anschauen. Aphex Twin haben sogar einige seiner Presets designt!

Finde mehr über den Korg Minilogue heraus.

Preis: 500 USD / 630 EUR

2. Elektron Analog Rytm MKII

Der schwedische Hersteller Elektron ist für drei Dinge bekannt: das Bauen extrem leistungsstarker Geräte, das Designen exzeptioneller Sequenzer und das Haareraufen, das dich überkommt, wenn du zum ersten Mal eines ihrer Geräte in Händen hältst. Sie sind berüchtigt für ihre steile Lernkurve.

Erst nach mehreren Monaten intensiven Erkundens ist man einigermaßen ‘gut’ im Umgang mit Elektron-Equipment. Wenn du jedoch den Dreh erst einmal raus hast, entfaltet sich das exponentielle Potential dieser Maschinen. Ich spreche aus Erfahrung – ich habe einen Analog Rytm (unter KennerInnen auch als ‘AR’ bekannt).

Erst nach intensivem Erkunden wurde mir klar, wie viele komplexe, polyrhythmische Sequenzen und Strukturen ich erstellen kann. Du kannst sogar vom Raster unabhängige, unqunatizierte Sequenzen erstellen, für noch mehr Groove.

Die neueste Version des AR ist der Analog Rytm MKII. Er enthält mehr ausgewiesene Tasten und schnelle Bedienelemente für die Performance – gepriesen sei die “Projekt speichern”-Taste! Außerdem verfügt der AR uber vollkommene Sampling-Fähigkeit via symmetrischen ¼-Inch-Eingängen. Er kommt in neuem Look und mit größeren Pads daher.

Genau wie der Original-AR kann auch der AR MKII durch die Overbridge-Software von Elektron komplett mit DAWs integriert werden. So kannst du dein Elektron-Gerät wie ein Plugin benutzen. Der MKII verfügt über eine höhere Bandbreite für Overbridge.
Elektron stellt nicht nur zukunftsweisendes Equipment her, sondern kreiert auch zukunftsweisende Workflows und verändert die Art, wie wir die Erzeugung von Klang wahrnehmen. Ganz ohne Nostalgie.

Das Teil ist nicht günstig, seine Komplexität und Langlebigkeit den Preis allerdings wert. Der Analog Analog Rytm MKII ist ab Oktober 2017 im Handel erhältlich.

Preis: 1549 USD / 1699 EUR

3. Kilpatrick Phenol

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Der patchbare analoge Synthesizer Phenol von Kilpatrick steht am Ende einer Kickstarter-Erfolgsgeschichte. Er wurde 2015 auf den Markt gebracht und blippt, piept und blubbert seitdem auf der ganzen Welt.

Der Phenol ist ein neuartiges Instrument. Er wurde inspiriert durch modulare Synthesizer und ist mit ihnen kompatibel, obgleich er in einem netten kleinen Gehäuse daherkommt, das ihn weniger abschreckend wirken lässt.

Er stellt sowohl ein Tor zur modularen Welt fur NewcomerInnen dar als auch einen reisetauglichen Zusatz fur diejenigen mit mehr Erfahrung.

Der Phenol basiert auf dem Modular Format Modular Format von Andrew Kipatrick. Es benutzt Bananenbuchsen (überraschenderweise noch kein Name einer Müsli-Marke), genau wie die Buchla-, Serge- und Fenix-Formate. Um ihn mit Eurorack benutzen zu können, musst du dir lediglich ein paar Minibuchsen-Adapter besorgen.

Er verfügt über zwei analoge VCOs mit Dreieck-, Ramp- und Puls-Ausgangen, zwei analogen Filtern und zwei analogen VCAs mit Pegelkontrolle. Außerdem gibt es zwei Envelope-Generatoren und digitale LFO-Combos. Hinzu kommen ein eingebauter MIDI-Sequenzer, Looper, Kompaktmixer und digitaler Delay.

Das Coole an der ganzen Sache ist, dass der Preis für eine modulares Gerät absolut angemessen ist – was nicht allzu häufig der Fall ist.

Erfahre mehr über den Kilpatrick Phenol.

Preis: 849 USD / ~900 EUR

4. Novation Peak

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Ich bin definitiv keine Analog-Puristin. Alle meine Synthesizer haben sowieso irgendeine Art von digitaler Firmware. Wenn überhaupt, dann sind Hybride aus analog und digital einige der besten Synthesizer, die es gibt.

Der aktuelle polyphone Synthesizer von Novation ist ein verblüffendes Beispiel eines Hybrids aus analog/digital.

Was ist daran analog? Die acht Synth-Stimmen, die Verzerrung und die Filter – so, wie es auch sein sollte.

Und was ist digital? Tja, der Prozessor für’s Routing, die Modulation und die Effekte – Hall, Delay und Chorus. Was bedeutet, dass die Sample-Rate der Effekte qualitativ extrem hochwertig arbeiten kann: über 90kHz! Die digitalen Komponenten werden durch den hochwertigen Prozessor mit dem Namen Field Programmable Gate Array (FPGA) betrieben. Im Gegensatz zu herkömmlichen DSP-Chips kann dieser Prozessor viele Funktionen gleichzeitig bewältigen und läuft mit einer viel höheren Rate. Das bedeutet: mehr Präzision und Klarheit.

Die Art von Wellenform-Generierung, die benutzt wird, ist Numerically Controlled Oscillators (NCOs) und 17 Wavetables. NCO stellt sicher, dass der Peak nie aus der Reihe tanzt. Die Modulationsmatrix bietet unheimlich viel Komplexität. Für alle Frequenz-ModulatorInnen da draußen gibt es außerdem FM-Synthese.

“Er klingt genauso gut wie ein komplett analoger Synthesizer und manchmal sogar noch besser – sofern man bereit ist, sich ein wenig Zeit zu nehmen, um herauszufinden, wie er funktioniert.” – FACT Magazine

Dieser Synthesizer ist wahrhaftig einer der faszinierendsten Newcomer auf dem aktuellen Markt. Mit diesem vielfältigen Synthesizer hat Novation die perfekte Mischung aus analog und digital gefunden. Schnapp’ dir dein MIDI-Keyboard, stöpsel es ein und los kann’s gehen.

Erfahre mehr über den Novation Peak.

Preis: 1300 USD / ~1400 EUR

5. Dreadbox Erebus

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Dreadbox stellt seit 2012 in Athen Pedale und Synthesizer in Handarbeit her.

Sie haben ihren Ruf immer weiter ausgebaut und mittlerweile sind ihre Produkte in allen Boutique-Shops für Equipment vertreten. Der analoge paraphonische Synthesizer Erebus gehört zu ihren beliebtesten Modellen. Es verfügt über zweistimmige analoge Paraphonie oder Einklang.

Dieses kompakte Gerät ist mit einen MIDI-zu-CV-Wandler, einem einzigartig klingenden Tiefpass-Filter, Delay- und Echo-Einheiten sowie vielen modularen Patching-Optionen ausgestattet. Du kannst ihn an deine Eurorack-Module oder einen MS20 anschließen. Er verfügt zudem über grundlegende MIDI-Implementationen zu Synchronisierungszwecken.

“Der Erebus leistet einen super Dienst in Hinblick auf Soli und Bass, doch seine wahre Stärke konnte auf dem Gebiet des Psychedelischen liegen. Ein paar subtil verstimmte Sägezahnwellen und ein langsam ausgekehrter Resonanzfilter wirken jedes Mal Wunder, insbesondere wenn das Ganze noch in schwebendem Echo schwimmt.” – SoundOnSound

Durch seine eingebauten analogen Effekte und sein abgefahrenes Design tritt der Erebus aus dem Schatten der Legenden. Ich bin stark dafür, kleineren Unternehmen im heutigen Sternensystem der Synthesizer Platz zu machen – und dieses insbesondere ist vielversprechend und relativ erschwinglich.

Erfahre mehr über den Dreadbox Erebus.

Preis: 600 USD / 530 EUR

6. Behringer Deepmind 12

Der viel besprochene Behringer DeepMind 12 ist faszinierend. Für einen analogen Synthesizer verfügt er über haufenweise Stimmen: eine reichhaltige 12-stimmige Polyphonie.

Der DeepMind mag einem etwas übertrieben vorkommen, allerdings kann man so richtig trippy werden, wenn man die Stimmen verstimmt.

Der DM12 verfügt über vier Effektmaschinen, die von TC Electronic (ausgezeichnete Pedal-Hersteller) & Klark Teknik (die Signalverarbeitung und Audio-Equipment entwickeln) hergestellt wurden. Außerdem gibt es 32 digitale Effekte, aus denen man wählen und von denen man per Patch jeweils vier laden kann.

Über das Display erhältst du nützliches visuelles Feedback für alle Parameter, die du beeinflusst. Mit den 1024 Patch-Memory-Plätzen, auf denen du deine Patches speichern kannst, geht keine deiner Ideen im Eifer des Gefechts verloren.

Man kann mit einem Finger Akkorde triggern und es gibt einen Arpeggiator. Außerdem gibt es 49 Tasten mit Aftertouch, einen zwei- oder vierpoligen Tiefpass-Filter pro Stimme, einen generellen Hochpass-Filter, Modulation und mehr.

Behringer spaltet als Unternehmen gerne mal die Meinungen, insbesonder wenn es um Fragen der Originalität geht, dieser Synthesizer ist jedoch definitiv keine Kopie – obwohl es heißt, dass die ursprüngliche Inspiration vom Juno 106 stammt. Es beinhaltet haufenweise coole Funktionen für einen beeindruckend niedrigen Preis.

Erfahre mehr über den Behringer DeepMind 12.

Preis: 1000 USD / ~1110 EUR

7. Moog Sub Phatty

Obwohl Moog häufig als Synonym für Vintage-Synthesizer angesehen wird, tüftelt das Unternehmen weiterhin kräftig an seinem Ruf als Innovator. Es mag zwar über den klassischen Moog-Look verfügen, doch der monophone Synthesizer Sub Phatty (der 2013 das Licht der Welt erblickte) weist eine vollkommen neue Sound-Maschine auf, die kaum Zeit zum Aufwärmen benötigt.

Der Sub Phatty klingt dank seines Multidrive-Bereichs knackig und aggressiv. Man kann den Sound so richtig auf körnige und schreiende Höhen treiben.

Dieser Synthesizer verfügt über ein mit Funktionen nur so vollgestopftes Bedienfeld sowie weitere Funktionen, auf die man über den kostenlosen unabhängigen/Plugin-Editor zugreifen kann.

Es stehen dir zwei variable Wellenform-Oszillatoren zur Verfügung. Der beste Teil ist der Regler, mit dem sich die Welle auswählen lässt. Mit ihm kannst du eine Wellenform zwischen zwei Wellen waählen oder während einer Performance durch sie hindurch ‘sweepen’, um so subtile Veränderungen hervorzurufen.

Zudem gibt es einen Sub-Oszillator, der eine Oktave unter Oszillator 1 eine Rechteckwelle generiert. Dadurch erhält dein Sound mehr Tiefe und Konsistenz. Die letzte Soundquelle ist ein Rauschgenerator, der mit viel Fülle ausgestattet ist.

Die 25 halbgewichteten Tasten haben ein gutes Feel, genauso wie man es von Moog erwartet.

Dieser Synthesizer eignet sich super für’s Sound Design und sogar für’s Aufnehmen deines masgearbeiteten Percussion-Kits.

Für ein Unternehmen, das sich einfach auf seinem Backkatalog an klassischem Equipment ausruhen konnte, arbeitet Moog stattdessen auch an seiner Zukunft. Der Sub Phatty allein ist der Beweis dafür.

Erfahre mehr über den Moog Sub Phatty.

Preis: 790 USD / ~888 EUR bereits montiert

8. Tasty Chip Electronics ST-4

Der kleine niederländische Betrieb Tasty Chip Electronics ist eine weitere Kickstarter-Erfolgsgeschichte.

Der Tasty Chip Electronics ST-4 ist sein zweiter Synthesizer. Er ist ein Analog/digital-Hybrid, dessen bestimmendes Merkmal die 16-bit Tracker-Musikmaschine ist. Man kann ihn sich wie eine Mischung aus einem 707-Grid und dem Display eines iPods der ersten Generation vorstellen.
Er beinhaltet digitale Oszillatoren sowie analoge VCFs und VCAs. Außerdem verfügt er über eingebaute Sampling-Fähigkeiten. Es gibt viele Regler, Tasten und Fader, die zum Handanlegen einladen.

Er ist komplett über MIDI kontrollierbar (ich habe Demos gesehen, in denen sogar ausschließlich die Tastatur eines Apple-Computers benutzt wurde). Du kannst ihn als Desktop benutzen oder in standardmäßige 19’’-Racks einbauen.

Der ST-4 befriedigt zudem Synth-Nerds, die auf DIY stehen: Man kann den ST-4 auch im Set kaufen und dann eigenhändig zusammenbauen – so wird er gleich viel billiger.

Es lohnt sich, Tasty Chip Electronics im Auge zu behalten. Sie arbeiten gerade an einem aufregenden Projekt: dem GR-1, einem neuen polyphonen, granularen Synthesizer.

Erfahre mehr über den Tasty Chip Electronics ST-04.

Preis: ~1070 USD / 900 EUR komplett montiert

9. Roland SE-02

Das kleine, in Kalifornien ansässige Unternehmen Studio Electronics, das analoge Synthesizer herstellt, hat sich für den SE-02 mit Roland zusammengetan.

Das Resultat ist ein analoger Schaltkreis, der in einem Roland-Boutique-Gehäuse daherkommt. Er ist ein analoger Synthesizer, der viele Funktionen enthält, die man von zeitgenössischem Equipment erwartet.

Er verfügt über drei analoge Oszillatoren, die jedoch automatisch gestimmt werden. Außerdem gibt es einen 16-Schritt-Sequenzer, mit dem du während der Performance Shuffle, Scale, Richtung und erste/letzte Schritte ändern kannst.

Der XMOD-Bereich erlaubt drei verschiedene Cross-Modulationen. Wenn man dann noch den Feedback-Bereich und Rauschgenerator hinzunimmt, erhalt man mit diesem kleinen Gerät ein paar wahrhaft unverwechselbare Sounds.

Dieser Synthesizer ist so cool, weil er höchstwahrscheinlich sowohl dein Verlangen nach Vintage befriedigen als auch noch viel weiter gehen wird – sowohl was Sound als auch Nützlichkeit anbelangt.

Der SE-02 wurde in Hinblick auf moderne Hybridität entworfen und lässt sich nahtlos über USB mit einem Computer-Setup synchronisieren, als auch über MIDI, CV und anderer Gate-Integration mit anderer Hardware.

Dieser Synthesizer ist der einzigartigste unter den Boutique-Synthesizern. Er ist der erste analoge Synthesizer in der Serie und vermeidet es, Neuauflagen alter Ikonen nachzuahmen. Und ziemlich günstig ist er auch noch!

Erfahre mehr über den Roland Roland SE-02.

Preis: 500 USD / ~600 EUR

10. Arturia MatrixBrute

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Arturia selbst beschreibt sein neuestes Gerät, den MatrixBrute , als “analoge Avantgarde”. Das mag etwas übertrieben klingen, nichtsdestotrotz wartet dieser Synthesizer mit einigen fortschrittlichen Funktionen auf.

Der MatrixBrute ist ein monophoner Synthesizer, der modular-ähnliche Flexibilität mit der Speicherkapazität fur 256 Presets verbindet.

Die Navigation ähnelt stark jener eines Raumschiffs: haufenweise Knöpfe, Regler, Tasten und Richtungen, in die man rauschen kann.

Der zentrale Schwerpunkt liegt definitiv auf der großen Modulationsmatrix (dem Tasten-Raster), anhand dessen du deine eigenen Routings erstellen und ein paar einzigartige Sounds zaubern kannst. Mit diesem Gerät gibt es keine lästigen Menu-Tauchgänge oder Doppelfunktionen.

Es verfügt über drei analoge ‘Brute’-Oszillatoren (die durch Arturias Mini- und Mikro-Brute zu Berühmtheit gelangten), zwei hochwertige Filter und fünf analoge Effekte (Stereo-Delay, Mono-Delay, Hall, Chorus und Flanger). Diese Effekte können auf unterschiedlichen Wegen auf die Matrix geroutet werden.

Er lässt sich über USB, MIDI oder CV/Gate leicht an sowohl analoge als auch digitale Setups anschließen. Somit kannst du ihn direkt mit deiner DAW oder jedwedem Hardware-Setup benutzen.

Dieser Synthesizer ist definitiv der kostspieligste auf dieser Liste, mit seinen unzähligen Möglichkeiten, dem einzigartigen Workflow und der großen Menge an steuerbaren Bedienelementen lohnt es sich, ihn genauer unter die Lupe zu nehmen. Er ist definitiv ein Gerät, das den Weg zur Innovation ebnet.

Erfahre mehr über de Arturia MatrixBrute.

Preis: 2000 USD / 2000 EUR

Über den Vintage-Tellerrand schauen

Ohne jeden Zweifel: Gerade jetzt ist die beste Zeit für sowohl digitale als auch analoge Synthese.

Hersteller erfinden neue Workflows und Hybridgeräte, während die Preise angemessen bleiben. Es wird Zeit zu entdecken, was diese neue Synthesis-Welle zu bieten hat, statt in einer Art Vintage-Fetisch stecken zu bleiben.

Du wirst feststellen, dass dein Setup leichter wird und einfacher zu bedienen ist sowie mehr kreative Möglichkeiten birgt. Unternehmen wissen, dass heutige Musikschaffende clever sind. ProduzentInnen brauchen Equipment, das mit einer breiten Palette anderer Geräte kompatibel ist, ohne dass dabei beim Sound Abstriche gemacht werden müssen. Ihr Equipment muss reisetauglich und zuverlässig sein.

Diese Liste bietet dir einen Überblick über einige der ausgezeichnetsten Exemplare zukunftsweisenden Designs analoger Synthesizer.

Bleib nicht stehen! Suche stets das NEUE!

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Annika Wegerle

Annika liebt verquere Geschichten und schillernde Figuren. Sie schreibt über Musik und alles, was sie sonst in die Finger bekommt.

@Annika Wegerle

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